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01. Februar 2012 12:15 Uhr

Eishockey, Bayernliga

Plötzlicher Abschied

Stürmer Jan Fadrny verlässt überraschend die Königsbrunner Pinguine. Wechsel in die tschechische Extraliga

Ausgekurvt: Nur wenige Stunden vor Ende der internationalen Wechselfrist bekam Jan Fadrny (links) ein Angebot eines tschechischen Erstligisten und verlies die Königsbrunner Pinguine.
Foto: Christian Kruppe

Königsbrunn Wie Montagabend bekannt wurde, trennen sich der ESV Königsbrunn und der tschechische Stürmer Jan Fadrny im gegenseitigem Einverständnis.

Der Stürmer bekam Montagvormittag ein Angebot eines Vereines aus der tschechischen Extraliga, der höchsten tschechischen Liga. Für Fadrny war es eigentlich kein Thema, die Pinguine vorzeitig zu verlassen. „Doch warum sollen wir ihn halten und ihm diese Möglichkeit nicht geben?“, so der Vorstand vom ESV. Die Brunnenstädter haben vorzeitig die Aufstiegsrunde mit dem achten Tabellenplatz erreicht. Eine Entscheidung musste schnell getroffen werden, denn beim internationalen Verband endet die Wechselfrist zum 31. Januar.

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„Unsere junge Mannschaft ist immer für eine Überraschung gut und so werden wir es auch ohne eine besetzte Ausländerposition den Mannschaften der Aufstiegsrunde schwer machen und kämpfen“, so die Vorsitzende Michaela Königsberger.

Trotz allem war der Abschied für beide Seiten schmerzlich, so ist doch der frisch gebackene Vater mit seiner jungen Familie dem gesamten Verein sehr ans Herz gewachsen, denn auch im Nachwuchs gab der 36-Jährige täglich sein Können an die Jungpinguine weiter. „Wir wünschen ihm auf jeden Fall noch erfolgreiche Tage in der Extraliga und alles Gute“, so die Pinguin-Crew. „Die Entscheidung fiel uns allen sehr schwer, doch die Zeit drängte mit dem Ende der internationalen Wechselfrist“, so Königsberger.

Die Familie hat noch gestern Abend Königsbrunn verlassen und ist in die Heimat zurückgereist, denn der Ex-Pinguin soll dort bereits heute trainieren und morgen zum Einsatz kommen. „Im Namen von Jan Fadrny sollen wir dem gesamten Verein, allen Nachwuchsspielern und seiner Mannschaft einen herzlichen Gruß weitergeben und ihn entschuldigen, dass er sich nicht selbst verabschieden konnte. Er wird sicherlich in den nächsten Wochen nochmals auf einen Besuch in der Brunnenstadt vorbeikommen“, so Königsberger.

Bereits vor zehn Tagen verabschiedete sich der Verein nach einem kurzen Gastspiel von Johannes Harnesk.

Der junge Schwede konnte im Spiel gegen Schweinfurt nicht überzeugen und war nicht das, was sich der Verein vorgestellt hat. Harnesk ist bereits in die 2. tschechische Liga gewechselt. (pk)

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