Königsbrunn startet als Außenseiter in die Meisterrunde. Der Trainer der Pinguine möchte trotzdem ins Halbfinale kommen

Königsbrunn Vor der Saison wurden die Königsbrunner Pinguine von den Experten als Teilnehmer der Abstiegsrunde eingestuft. Doch das Team von Trainer Petr Vorisek strafte die Fachmänner ab und zog, am Ende relativ sicher, in die Meisterrunde ein.
Beeindruckende Heimstärke
Vor allem die Heimbilanz mit zwölf Siegen aus 15 Spielen beeindruckte die Konkurrenz. Doch nicht nur dieser Fakt ist bemerkenswert. Mit den Weigant-Zwillingen und Roman Mucha verloren die Pinguine 50 Tore, die zumindest auf dem Papier nicht ersetzt werden konnten. Trotzdem erzielten die Königsbrunner mehr Tore als im Vorjahr. Zudem kassierten sie auch deutlich weniger Gegentore.
Für Petr Vorisek ist dies keine Überraschung „Wir haben mehr Wert auf die Defensive gelegt, auch defensiv besser gespielt. Und wenn die Defensive besser spielt, ist man auch automatisch offensiv besser“, erklärt der Trainer. Vorisek hat auch viel Lob für sein Team übrig, „die Mannschaft hat von Beginn an sehr gut mitgemacht. Schon das Trainingslager zu Saisonbeginn war ein Erfolg und danach haben ebenfalls alle mitgezogen“.
Auch wenn das eigentliche Saisonziel der Königsbrunner, der Klassenerhalt, mit der Teilnahme an der Meisterrunde erreicht wurde, hat Petr Vorisek noch nicht genug. Er möchte bis ins Halbfinale vorstoßen. „Ohne Ziele braucht man sonst nicht weitermachen“.
Vorisek ist als Trainer zwar verantwortlich für die Mannschaft, aber er sieht sich nicht als alleiniger Vater des Erfolges: „Es ist eine junge und unerfahrene Mannschaft. Aber die Spieler haben Willen und Ehrgeiz gezeigt. So hat jeder einen Schritt nach vorn gemacht.“ Ähnlich sieht es die Königsbrunner Vorsitzende Michaela Königsberger „Der Anteil am Erfolg liegt zu 100 Prozent bei Petr Vorisek, der das Team geformt und geführt hat und zu 100 Prozent beim Team, dass toll zusammengehalten und gearbeitet hat.“
Das Ziel Halbfinale will Petr Vorisek auch nach dem Abgang von Jan Fadrny erreichen „Ich hoffe, das Team will weiterarbeiten, dann ist dies möglich.“
Hätten die Pinguine die Meisterrunde nicht erreicht, wäre Fadrny geblieben. „Aber wir erreichen unsere Ziele auch ohne Jan,“ hofft Michaela Königsberger. Schon am Freitag, zu Hause gegen Weiden, kann das Team zeigen, dass es weiter für Aufsehen sorgen will.
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