Nach einem Durchhänger im zweiten Satz setzt sich Andrea Petkovic gegen Maria Kirilenko durch. Im Viertelfinale wartet nun eine ehemalige Nummer eins.

Wirklich elegant sah es nicht aus, wie Petkovic nach zwei Stunden und 12 Minuten ihren Sieg feierte. Mit letzter Kraft setze sie den Moonwalk in den französischen Sand. Drei Mal hat sie das zuvor bereits getan. Drei Mal jubelten ihr die Fans zu. Und auch beim vierten Mal hatte die deutsche Topspielerin die Sympathien auf ihrer Seite.
Nach hartem Kampf setzte sie sich mit 6:2, 2:6, 6:4 gegen die Russin Maria Kirilenko durch. Petkovic startete überaus konzentriert in die Partie und sicherte sich den ersten Durchgang relativ souverän. Dann verschwand Kirilenko für sieben Minuten in ihrer Umkleidekabeine. Zeit genug für Petkovic, um ihre Konzentration zu verlieren. "Ich hatte kurz die Kontrolle verloren", beschreibt Petkovic diese Phase des Matches. Der kurze Konzrollverlust langte, um Kirilenko ns Spiel kommen zu lassen.
Die Russin dominierte nun und gewann mit 6:2 den zweiten Satz. Anschließend gewann aber Petkovic zuerst die Kontrolle über sich selbst und schließlich über die Partie. Sie breakte die Russin zum 3:2, kassierte wenig später allerdings das Rebreak. Nachdem sie Kirlienko aber das Aufschlagspiel zum 5:4 abgenommen hatte, war der Wille der Russin gebrochen.
Petkovic steht nun erstmal in ihrer Karriere im Viertelfinale der French Open. Dort trifft sie auf die ehemalige Nummer ein Maria Scharapowa, die mit 7:6, und 7:5 Agnieszka Radwanska bezwang. Bereits bei den Australian Open kam es zum Duell zwischen Petkovic und Scharapova. Damals gewann die Deutsche und zog ins Viertelfinale ein. Nun würde das Halbfinale winken. Da darf der Moonwalk auch gerne an den Robot-Dance erinnern.
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
Artikel kommentieren