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Motorsport: Autorennen im Olympiastadion

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Autorennen im Olympiastadion

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    Wenn Audi-Pilot Mattias Ekström (links) oder Mercedes-Fahrer Bruno Spengler im Münchner Olympiastadion ihre Runden drehen, wird Alleinunterhalter Atze Schröder am Mikrofon moderieren.
    Wenn Audi-Pilot Mattias Ekström (links) oder Mercedes-Fahrer Bruno Spengler im Münchner Olympiastadion ihre Runden drehen, wird Alleinunterhalter Atze Schröder am Mikrofon moderieren. Foto: Marc Müller

    Die Sattelschlepper donnern im Minutentakt durchs Marathontor ins Olympiastadion. Der Rasen wird abgetragen und demnächst werden 18000 Quadratmeter im Stadion-Innenbereich geteert. Rund drei Millionen Euro nimmt die Olympiapark GmbH in die Hand, damit am 16. und 17. Juli das Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) zu einem Showrennen antreten kann.

    „Das ist eines der größten Events, das wir in Angriff nehmen“, berichtet Arno Hartung von der Olympiapark GmbH bei der Vorstellung des Projekts. „Wir erkennen zurzeit unser eigenes Olympiastadion nicht mehr.“ Allerdings sollen auch andere Veranstaltungen in dem legendären Olympia-Bau von der Asphaltdecke profitieren.

    20.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt

    20.000 der insgesamt 60.000 Tickets für das DTM-Wochenende sind laut Hartung bereits verkauft. Mit dem Autorennen im Olympiastadion betreten die Veranstalter Neuland. Ähnlich wie im Race of Champions (RoC), in dem am Ende des Jahres Piloten aus allen Motorsportkategorien (Formel 1, Rallye, Tourenwagen) an den Start gehen, soll auch in München gefahren werden. Zwei Piloten treten zum K.-o.-Rennen gegeneinander an: drei Runden, Boxenstopp, drei Runden und dann über die Ziellinie.

    Anders als im RoC stehen den 16 DTM-Piloten allerdings ihre eigenen, individuell auf sie zugeschnitten DTM-Renner zur Verfügung. In dieser Saison, die am 1. Mai auf dem Hockenheimring beginnt, treten mit Audi und Mercedes zwei Hersteller an. BMW arbeitet ebenfalls an einem Modell und steigt im kommenden Jahr als dritte Marke in die Tourenwagenserie ein.

    Dann könnte es in München um Punkte gehen. Im Premierenjahr 2011 bekommen die Zuschauer Showrennen geboten. „Wir haben uns nicht getraut, gleich Meisterschaftspunkte zu vergeben, wir wollen erst mal üben“, sagt Hans-Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Veranstalters ITR.

    Mehrere Musikbands, eine Formel-1-Präsentation des Red-Bull-Teams von Weltmeister Sebastian Vettel oder die Mini-Challenge und der Scirocco-Cup runden das Programm ab. Als der Name des VW-Modells fällt, meldet sich Atze Schröder zu Wort. „Wenn Scirocco draufsteht, mein erstes Auto, dann will ich natürlich ganz nah dran sein“, sagt der Spaßmacher, der als Moderator durchs Programm führen wird und „ganz andere Fragen“ an die Piloten sowie Gäste stellen will.

    Als „interessiertem Amateur“ fehle ihm der „Tunnelblick“ des Motorsportlers. Dafür hat Atze Schröder lockere Sprüche und noch mehr Locken zu bieten.

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