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Trainer verlässt Eintracht Frankfurt: Christoph Daum: "Gescheiter, aber nicht gescheitert"

Trainer verlässt Eintracht Frankfurt

Christoph Daum: "Gescheiter, aber nicht gescheitert"

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    Christoph Daum ist nicht mehr Trainer der Frankfurter Eintracht. dpa
    Christoph Daum ist nicht mehr Trainer der Frankfurter Eintracht. dpa

    In sieben Spielen war der Coach, der erst am 22. März das Amt von Michael Skibbe übernommen hatte, sieglos geblieben. Die Hessen steigen nun zum vierten Mal nach 1996, 2001 und 2004 ab. Über sein Wirken in Frankfurt sagte Daum: "Ich bin in der Zeit etwas gescheiter geworden, aber nicht gescheitert." Dabei sei die schlechte Punkausbeute des Vereins "auf keinen Fall wegzudiskutieren". Nach einem langen Gespräch mit Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hatte Daum gesagt. "Ich kann mitteilen, dass wir zu der Entscheidung gekommen sind, dass Eintracht Frankfurt mit einem neuen Trainer den Aufstieg in Angriff nimmt", sagte Daum. Wer diese Aufgabe übernimmt, ist noch unklar. "Die erste Entscheidung, die jetzt fällt, ist die, wer neuer Trainer wird", hatte Bruchhagen bereits am Samstag unmittelbar nach dem 1:3 bei Borussia Dortmund angekündigt.

    Daum selbst soll eigenen Angaben zufolge bereits einige Anfragen ausländischer Vereine haben, unter anderen aus Belgien.

    Frankfurt unter Druck: Es fehlt der Trainer und ein Sportdirektor

    Vorstandschef Bruchhagen stellte am Montag dem Aufsichtsrat sein Zweitligakonzept vor. Weil die Saisonvorbereitung bereits in drei Wochen beginnt, muss der 62-Jährige schnellstmöglich einen Sportdirektor installieren und einen neuen Trainer finden. Und das Team selbst befindet sich auch im Umbruch. Denn obwohl 18 Profis einen Vertrag für die 2. Liga besitzen, besteht akuter Handlungsbedarf. Denn die Eintracht muss fürchten, dass weitere Spieler den Verein wechseln. So wie zum Beispiel Kapitän Patrick Ochs, der für drei Millionen zum VfL Wolfsburg wechselt. Maik Franz, der wie Chris, Halil Altintop und Torwart Ralf Fährmann keinen Zweitligavertrag besitzt, soll beim Aufsteiger Hertha BSC hoch im Kurs stehen. Der VfB Stuttgart buhlt um die Dienste von Sebastian Jung und Sebastian Rode. Und Torjäger Theofanis Gekas besitzt eine Ausstiegsklausel. Und dann sind da noch Spieler mit "erheblichen individuellen Schwächen", wie Bruchhagen sagt. "Es ist nicht meine Aufgabe, einzelne Spieler in der Öffentlichkeit zu kritisieren, aber wir haben doch ein starkes Leistungsgefälle in der Mannschaft gehabt."

    Auch Daum ist der Ansicht, dass die Eintracht "auf ihr Personal korrigierend Einfluss nehmen" sollte. "Ich bin vom Aufstieg überzeugt, aber es wird kein Selbstläufer." dpa

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