Dem Absteiger SpVgg Greuther Fürth kann im Kampf um den Relegationsplatz der 1. Bundesliga eine entscheidende Rolle zukommen. Im Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag könnten die Fürther deren Schicksal besiegeln.
Fürth will sich gegen Augsburg noch einmal beweisen
"Wir wissen, dass wir ein bisschen Zünglein an der Waage spielen können", sagte Fürths Trainer Frank Kramer am Donnerstag. "Wir wissen, dass Fußball-Deutschland auf diese Spiele schaut und wollen beweisen, dass wir uns anständig aus dieser Liga verabschieden. Es gilt, Pass für Pass und Zweikampf für Zweikampf hochkonzentriert zu bestreiten. Dann wird man sehen, was wir unter dem Strich mitnehmen können."
Gewinnt Augsburg, sind sie sicher auf dem Relegationsplatz
Sollten die Augsburger am Samstag gewinnen, schaffen sie es sicher auf den Relegationsplatz. Bei einer Niederlage droht der Abstieg: Nur wenn Hoffenheim gegen den Champions League-Finalisten Dortmund verliert, hat der FCA noch Chancen auf den Klassenerhalt. Das weiß auch Fürths Trainer Kramer, der in dieser Saison auch schon Interimscoach beim Augsburg-Konkurrent 1899 Hoffenheim war. Trotzdem, mit Schützenhilfe habe das nichts zu tun, betonte Kramer. "Wir wolllen auch in diesem Spiel erfolgreich sein und deswegen auf uns schauen".
Der mögliche Ausfall von Stephan Hain und dem Kanadier Marcel de Jong, sorgt für Unruhe beim FCA. Vor allem de Jong, der im Rückspiel gegen Stuttgart das 2:0 sicherte, könnte der Mannschaft am Samstag fehlen. Doch die Fans sind zuversichtlich. Im AZ-Forum loben die User die positive Grundstimmung der Augsburger in der Rückrunde. AZ/dpa