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Vier Schiedsrichter werfen Manfred Amerell sexuelle Belästigung vor: Jetzt hat der Deutsche Fußball-Bund die Anhörungsprotokolle an die Staatsanwaltschaft Augsburg übergeben. Nun wird überprüft, ob sich darin Hinweise auf Straftaten finden.

Im Fall Amerell hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag Anhörungsprotokolle an die Staatsanwaltschaft Augsburg übergeben. Dies bestätigte Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai der Augsburger Allgemeinen auf Anfrage.
DFB-Justiziar Jörg Englisch habe die Unterlagen mit der Bitte um eine Überprüfung persönlich übergeben. Ein Anwalt des DFB war ebenfalls anwesend. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sich in den Befragungsniederschriften Hinweise auf Straftaten finden.
Was genau der Inhalt der Protokolle ist, wollten die Augsburger Ermittler noch nicht preisgeben.
Vier DFB-Schiedsrichter werfen dem früheren Funktionär Amerell sexuelle Belästigung vor und haben dies mit eidesstattlichen Versicherungen untermauert. Amerell weist die Anschuldigungen zurück und will die Schiedsrichter verklagen. (AZ)








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