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Länderspiel gegen Kasachstan: Löw kommt einem spanisch vor

Länderspiel gegen Kasachstan

Löw kommt einem spanisch vor

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    Hochheben muss Mario Götze bei der Nationalmannschaft keiner, denn Bundestrainer Löw mag "kleine, bewegliche Spieler". Das spricht für einen Einsatz Götzes am Freitag gegen Kasachstan.
    Hochheben muss Mario Götze bei der Nationalmannschaft keiner, denn Bundestrainer Löw mag "kleine, bewegliche Spieler". Das spricht für einen Einsatz Götzes am Freitag gegen Kasachstan. Foto: Marius Becker, dpa (Archivbild)

    Die deutsche Nationalmannschaft wird immer spanischer. Denn Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt damit angefangen, wie Welt- und Europameister Spanien auch ohne echten Mittelstürmer zu agieren. Er erprobte mit offensiven Mittelfeldspielern wie Mesut Özil oder Mario Götze das spanische Modell. Das könnte er auch am Freitag beim Spiel gegen Kasachstan anwenden.

    Klein und beweglich

    "Ich bevorzuge kleine, bewegliche Spieler gegenüber robusten, vielleicht unbeweglichen Spielern", sagte Löw. Damit hätte wohl der 1,76 Meter kleine Mario Götze bessere Chancen die Nationalmannschaft an der Spitze zu vertreten, als Bayern-Kollege Mario Gomez. Außerdem hatte Götze diese Position bereits beim 0:0-Unentschieden gegen Holland inne. Beim 2:1 zum Jahresauftakt in Frankreich durfte sich Spielmacher Mesut Özil nach der Auswechslung von Gomez in vorderster Linie versuchen.

    Doch Löw muss seine Entscheidung auch vom DFB-Lazarett abhängig machen. Lukas Podolski, der wegen der Gelb-Sperre des Dortmunders Marco Reus erster Kandidat für den linken Flügel wäre, kämpft immer noch mit einer leichten Knöchelverletzung. Auch Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger plagt sich noch mit muskulären Problemen. An der Übungseinheit konnten aber beide teilnehmen.

    Spanisches System als Alternative

    Nachnominieren wollte der Bundestrainer aber auch nach den Absagen von Toni Kroos, Lars und Sven Bender nicht. "Im Moment sehe ich noch alle Mannschaftsteile so besetzt, dass wir genug Möglichkeiten haben", begründete Löw. Er möchte das spanische System mit einem "falschen Neuner" im Angriff auch beim DFB-Team bis zur WM 2014 in Brasilien als eingespielte Alternative zur gewohnten 4-2-3-1-Formation mit Gomez oder dem aktuell verletzten Miroslav Klose in der Spitze einüben lassen.

    Kunstrasen fordert Kombinationsspiel

    Löw betonte, dass gerade auf Kunstrasen Kombinationsfußball gefragt sei. "Man muss den Ball in den Fuß spielen, flach halten." Das spricht eher für Götze als den Abschluss-Spezialisten Gomez. "Mario ist einer, der auch auf engstem Raum den Ball sehr gut behauptet. Er hat ein sehr gutes Kombinationsspiel, und er ist auch torgefährlich", zählte Co-Trainer Hans Flick die Vorzüge von Götze auf. Aber auch Gomez habe im Oktober 2010 beim 3:0-Sieg im ersten von bislang zwei Duellen mit den Kasachen in Astana als Torschütze bewiesen, "dass er auf Kunstrasen glänzen kann". nbr- mit dpa

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