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Sicherheitsdebatte: Zwei Tote bei Rallye-Unfall

Sicherheitsdebatte

Zwei Tote bei Rallye-Unfall

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    Mindestens zwei Menschen sind am Samstag in Südfrankreich getötet worden, als ein Auto bei einer Rallye in eine Zuschauergruppe raste.
    Mindestens zwei Menschen sind am Samstag in Südfrankreich getötet worden, als ein Auto bei einer Rallye in eine Zuschauergruppe raste. Foto: afp

    Als ein Auto bei einer Rallye in eine Zuschauergruppe raste, sind mindestens zwei Menschen am Samstag in Südfrankreich getötet worden. Weitere 18 Personen wurden nach Medienangaben verletzt. Unter den Verletzten seien auch einige Kinder. Das Fahrzeug, das bei der Rallye des Maures unterwegs war, sei zuvor in einer Kurve in der Nähe von Saint-Tropez von der Fahrbahn abgekommen, berichteten die Ermittler. Am Unfallort waren mehrere Krankenwagen und Hubschrauber im Einsatz.

    Seit 1996: 16 Tote durch Straßenrennen

    Nach dem Rallye-Unfall entbrannte in Frankreich eine Debatte über die Sicherheit von Zuschauern bei Autorennen. Sportministerin Valérie Fourneyron kündigte ein Treffen mit den Organisatoren von Straßenrennen an, um Sicherheitsfragen zu diskutieren. Wie die Tageszeitung Le Parisien berichtete, sind in Frankreich seit 1996 insgesamt 16 Zuschauer bei Straßenrennen ums Leben gekommen.

    Nach offiziellen Angaben starben am Samstag ein 50-jähriger Mitarbeiter des Rallyeveranstalters und ein 20 Jahre alter Zuschauer. Wie die ermittelnde Staatsanwältin Danielle Drouy-Ayral mitteilte, scheint der Fahrer die Richtung verwechselt zu haben. Anstatt nach rechts abzubiegen, fuhr er nach links, sagte sie der Radiostation France Info. Augenzeugen berichteten, der Wagen sei mit etwa 120 Kilometern pro Stunde durch eine niedrige Mauer gerast. Dann krachte er in eine Böschung, auf der die Zuschauer standen.

    Fahrer war kein Anfänger

    Der Fahrer sei "kein Anfänger" gewesen, sagten Rennfunktionäre dem Blatt Le Parisien. Er habe bereits früher an dem Rennen teilgenommen. Überhöhte Geschwindigkeit oder ein technisches Problem könnten den Unfall verursacht haben. dpa

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