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Nach Niederlage in Karlsruhe: FC Augsburg: Auf der Suche nach der Form

Nach Niederlage in Karlsruhe

FC Augsburg: Auf der Suche nach der Form

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    Daniel Baier vom FC Augsburg. Bild: Schöllhorn
    Daniel Baier vom FC Augsburg. Bild: Schöllhorn

    Panik ist sicherlich nicht angebracht, doch ein wenig Sorgen müssen sich die Anhänger des FC Augsburg in diesen Tagen doch machen.

    Denn bei der 0:1-Niederlage beim Karlsruher SC hinkten die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay den Erwartungen hinterher und mussten so nach neun Auftritten ohne Niederlage in Baden wieder mal als Verlierer vom Feld gehen.

    Steckt der FC Augsburg in einer spielerischen Krise? Eine Frage, die sich nach 25 Punkten aus zehn Spielen eigentlich gar nicht stellen dürfte. Fakt ist allerdings, dass die Mannschaft mit Ausnahme der letzten halben Stunde gegen den SC Paderborn und dem 2:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf nicht mehr richtig überzeugen konnte. Vor allen Dingen auswärts tut sich das Team sehr schwer. Das bestätigt auch ein Rückblick.

    Das 0:0 bei Union Berlin war sehr glücklich, auch beim 1:0-Erfolg bei Hansa Rostock kam der FCA nicht richtig auf Touren. Hoch verdient siegte der FCA zwar bei TuS Koblenz, doch überzeugend war auch der Auftritt im Rheinland nicht.

    Dass die Mannschaft nicht immer spektakuläre Fußballfeste anbieten kann, dies ist selbstverständlich, doch von dem herrlichen und zielstrebigen Kombinations- und Tempofußball des vergangenen Herbstes und auch zu Beginn der Rückrunde und beim Pokaltriumph gegen den 1. FC Köln ist das Team weit entfernt.

    Das liegt wohl auch daran, dass Marcel Ndjeng und Ibrahima Traore auf den Außenpositionen nach einer überragenden Herbstserie im Frühjahr 2010 vom Gegner besonders aufmerksam bewacht werden und so nicht richtig in Schwung kommen. Trotzdem blieb die Mannschaft neun Spiele unbesiegt und holte dabei 25 Punkte.

    Dass beim KSC diese imponierende Serie zu Ende ging, ärgerte Trainer Jos Luhukay ("jede Niederlage ist überflüssig") nicht allzu sehr, "denn man konnte nicht davon ausgehen, dass der FC Augsburg bis zum Saisonende alle Spiele gewinnen wird".

    Das ist richtig, doch dass sich seine Schützlinge während der gesamten 90 Minuten gegen sehr defensiv und diszipliniert agierende Gastgeber nur eine einzige Tormöglichkeit erspielen konnten, dies war sehr enttäuschend. Diese vergab Michael Thurk, und das war ein Indiz, dass es beim Torjäger seit seiner Magen-Darm-Erkrankung nicht mehr wie gewohnt läuft. Thurk ist nun schon seit vier Spielen ohne einen eigenen Torerfolg.

    Trotzdem sieht der beste Angreifer der Liga, der in Karlsruhe für den gesperrten Uwe Möhrle als Kapitän fungierte, keinen Grund, in Panik zu verfallen. "Warum auch", sagte er, "diese Niederlage wirft uns nicht um, wir spielen doch bisher eine starke Rückrunde."

    Auch Simon Jentzsch zeigte sich nach der Partie an seinem ehemaligen Arbeitsplatz nicht enttäuscht: "Wir arbeiten dieses Spiel auf, doch wir müssen wieder aufstehen und werden das im Heimspiel gegen Ahlen auch wieder tun." Herbert Schmoll

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