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FCA im Trainingslager: Freude auf zu Hause

FCA im Trainingslager

Freude auf zu Hause

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    Paul verhaegh ist froh, wieder bei seiner kleinen Tochter zu sein.
    Paul verhaegh ist froh, wieder bei seiner kleinen Tochter zu sein. Foto: Klaus-Rainer Krieger

    Es gibt Dinge, die unsere Welt nicht wirklich braucht. Dazu gehören auch und vor allem Fußball-Testspiele. Entweder es gibt bizarre Ergebnisse (wie Darmstadt gegen Mainz 4:1) oder man sieht als Alternative einen grottenschlechten Kick. Der Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg wählte am vergangenen Freitag beim 1:0-Sieg beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg die zweite Variante.

    Doch wer kann es den Spielern verdenken? Beim Abschluss des Trainingslagers in Bad Gögging fehlten dann doch etwas die Kräfte. So sah es auch Axel Bellinghausen, der in der 68. Minute eingewechselt wurde. „Das ist meistens so, wenn man die ganze Woche hart gearbeitet hat. Man muss sich die letzte Frische herausquetschen und spürt einfach die Müdigkeit“, meint der ehemalige Lauterer.

    Über das einwöchige Trainingslager selbst kann sich „Bello“ nur lobend äußern: „Ich denke es war ähnlich, wie im vergangenen Jahr. Wir haben sehr gute Einheiten absolviert. Es war auch sehr abwechslungsreich. Wir sind nicht mit Samthandschuhen angefasst worden, sind aber auch durch kein Stahlbad gegangen.“ Seine persönliche Situation vor der anstehenden Bundesliga-Saison sieht Bellinghausen relativ entspannt: „Ich bin da ziemlich optimistisch. Wir haben ja noch etwas Zeit und man kommt ja von Woche zu Woche in eine bessere Verfassung.“

    Abwehrspieler Paul Verhaegh freute sich nach dem Trainingslager vor allem auf das Wiedersehen mit seinem Töchterchen Mila, die erst acht Wochen alt ist: „Ich habe die Kleine riesig vermisst und bin froh, wenn ich wieder mal einen Tag ganz zu Hause bin.“ Für den Holländer war es ebenfalls eine intensive Trainingswoche: „Es dauert schon, bis man sich wieder reinfindet. Aber ich fühle mich gut und es geht auch jeden Tag besser.“ Über die Neuzugänge, die erstmals dabei waren, kann Verhaegh noch nicht so viel sagen: „Da ist sicherlich Potenzial vorhanden, aber sie müssen ihren Weg erst finden.“

    Während in den vergangenen Jahren beim FCA in der Vorbereitung immer viel Verletzungspech dabei war, kann Trainer Jos Luhukay bisher aufatmen. Bis auf Torsten Oehrl, den eine Zerrung etwas quält, sind alle (fast) gesund zurückgekommen. Das „fast“ bezieht sich auf Stephan Hain der wegen einer Grippe auch nicht jede Trainingseinheit in Bad Gögging absolviert hat. Etwas schniefend saß der Torjäger in Regensburg auf der Tribüne: „Zu Hause muss ich mich etwas erholen.“

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