Beim FC Augsburg ist Ibrahima Traore Leistungsträger und Publikumsliebling. Zuvor legte man bei Hertha BSC Berlin keinen Wert auf seine Dienste. Langsam dämmert es den Hauptstädtern, dass das wohl ein Fehler war.

Beim FC Augsburg ist Ibrahima Traore Leistungsträger und Publikums-Liebling. Seine Dribblings sind in de Zweiten Liga einzigartig. Er ist einer der Gründe, warum es beim FCA derzeit so gut läuft.
In Berlin wollte man ihn nicht mehr länger haben. Die Hertha verkaufte ihn zum Schnäppchenpreis von etwa 50.000 Euro. So langsam scheint den Hauptstädtern zu dämmern, dass hier etwas falsch gelaufen ist. "Was hat sich Hertha nur bei diesem Transfer gedacht", fragt die Boulevardzeitung B.Z. Hertha-Manager Michael Preetz hat dafür auch eine lediglich unzureichende Begründung parat: "Manchmal entwickelt sich ein Spieler bei einem anderen Klub besser. Aber es ist eine Auszeichnung für uns, dass er von uns ausgebildet wurde."
Eine Auszeichnung von der nun der FC Augsburg profitiert. Traores Marktwert hat mittlerweile ein Vielfaches von den 50.000 Euro angenommen, die die Augsburger für ihn ausgaben. Beim FCA denkt man aber gar nicht daran, Traore ziehen zu lassen. Viel eher will man mit ihm auch in der Ersten Liga ein Spektakel auf der Außenbahn abziehen. Dass Traore dann auf seinen alten Arbeitgeber treffen würde, ist derzeit nicht sonderlich wahrscheinlich. Hertha BSC steht immer noch am Ende der Tabelle und hat erst 17 Treffer erzielt. Allein Traore hat in dieser Saison schon 14 Scorer-Punkte.
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