Freitag, 25. Juli 2014

01. Juli 2014 09:38 Uhr

Lewandowski-Gerüchte

Lothar vs. Uli: "Überflüssig, dass man persönlich wird"

Nachdem sich Uli Hoeneß abschätzig über Lothar Matthäus geäußert hat, wehrt sich nun der ehemalige Weltfußballer.

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Lothar Matthäus ist mit der Art der Aussage von Uli Hoeneß nicht einverstanden.
Foto: dpa

Lothar vs. Uli: Angefangen hat alles mit einer vermeintlichen Insider-Information. Lothar Matthäus hat im Rahmen des Spiels FC Bayern gegen den FC Schalke behauptet, Robert Lewandowski wechsle sich nach München. Ob nach dieser oder der nächsten Saison sei noch nicht sicher, der Wechsel an sich aber schon. Dies habe er aus einer sicheren Quelle erfahren.

Uli Hoeneß hat die Aussage des ehemaligen Bayern-Spielers gar nicht gefallen. "Lothar Matthäus hat sich in den letzten Monaten immer mit Frauen beschäftigt und jetzt diskutiert er plötzlich über neue Spieler beim FC Bayern. Scheinbar hat er sein Jagdfeld etwas verändert", spielte der Präsident auf die ein oder andere gescheiterte Beziehung des 51-Jährigen an.

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Matthäus bleibt dabei: Lewandowski geht zum FC Bayern

Doch Lothar Matthäus bleibt bei seiner Meinung und hat gegenüber dem Fernsehsender Sky gesagt, er erwarte eine Entschuldigung von Hoeneß, falls Lewandowski in den kommenden 18 Monaten zum FC Bayern wechselt. Sollte dies nicht der Fall sein, werde er sich beim Oberhaupt des FC Bayern entschuldigen.

Dabei könne er, Matthäus, gut nachvollziehen, dass es Hoeneß nicht gefalle, wenn kommende Spielerwechsel publik werden. Auch dass sich Hoeneß dagegen wehrt, versteht er. "Die Reaktion ist ja richtig. Er will seine Mannschaft in der jetzigen Situation schützen. Er will Unruhe vermeiden", schätzt Matthäus.

Matthäus nicht sauer auf Hoeneß

Lediglich mit der Art der Hoeneß'schen Aussage kann er sich nicht anfreunden. "Ich finde es überflüssig, dass man hier persönlich wird. Uli Hoeneß kann ja sagen: Lewandowski wird nicht bei uns spielen."

Die beleidigte Lotharwurst wird Matthäus aber nicht spielen. Das Rumpeln gehöre nun mal zu Uli Hoeneß. Er werde auch in Zukunft noch ein Bier mit dem Präsidenten der Münchner trinken. (AZ)

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Das ist der FC Bayern

Der FC Bayern ist de erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Am 27. Februar wurde der Verein gegründet. Er geht aus der Fußballabteilung des MTV München hervor. Der FC Bayern gewann in seiner Geschichte bislang 24 Mal die deutsche Meisterschaft und 17 Mal den DFB-Pokal. Außerdem waren die Münchner in allen internationalen Wettbewerben erfolgreich. So gewann man fünf Mal die Champions League (ehemals: Pokal der Landesmeister), ein Mal den Pokal der Pokalsieger (1967) und den Uefa-Pokal (1996). In den Jahren 1976 und 2001 gewannen die Münchner den Weltpokal, 2013 die Fifa-Klub-Weltmeisterschaft.

Für den FC Bayern München spielten unter anderem: Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Uli Hoeneß, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Klaus Augenthaler, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Mehmet Scholl und Michael Ballack.

Vorstandsvorsitzender des FC Bayern ist Karl-Heinz Rummenigge. Trainer der Mannschaft ist Pep Guardiola. Mit Matthias Sammer ist ein weiterer ehemaliger Spitzenfußballer Sportdirektor der Münchner.


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FC Bayern München (24 Meisterschafteten); 1. FC Nürnberg (9); Borussia Dortmund (8); FC Schalke 04 (7); Hamburger SV (6); VfB Stuttgart (5), Borussia Mönchengladbach (5); 1. FC Kaiserslautern (4); Werder Bremen (4);VfB Leipzig;(3); SpVgg Fürth (3); 1. FC Köln (3); Berliner TuFC Viktoria 1889 (2); Hertha BSC (2); Hannover 96 (2); Dresdner SC (2); Berliner TuFC Union 1892; Freiburger FC; FC Phönix Karlsruhe; Karlsruher FV; Holstein Kiel; Fortuna Düsseldorf; Rapid Wien; VfR Mannheim; Rot-Weiss Essen; Eintracht Frankfurt; TSV 1860 München; Eintracht Braunschweig; VfL Wolfsburg (je 1)

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