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Cockpit-Diskussionen im Rennsport: Formel 1: Webbers Zukunft hängt von "Motivation" ab

Cockpit-Diskussionen im Rennsport

Formel 1: Webbers Zukunft hängt von "Motivation" ab

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    Ungewisse Zulunft der Teamkollegen: Weltmeister Sebastian Vettel (links) kann sich nicht sicher sein, dass Mark Webber auch 2012 noch mit ihm für Red Bull fährt.
    Ungewisse Zulunft der Teamkollegen: Weltmeister Sebastian Vettel (links) kann sich nicht sicher sein, dass Mark Webber auch 2012 noch mit ihm für Red Bull fährt. Foto: dpa

    Die Zukunft von Formel-1-Pilot Mark Webber ist wieder offen. Der Red-Bull-Fahrer und Stallrivale von Sebastin Vettel sagte in einem TV-Interview: "Das hängt letztlich von meiner Motivation ab." Es sei seine Entscheidung, betonte Webber, dessen Vertrag beim Weltmeister-Team nach dieser Saison ausläuft. "Es kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem die Entscheidung getroffen werden muss, und das ist bald - in den kommenden Wochen", erklärte Webber, der allerdings auch von einem guten Gespräch mit Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz in der vergangenen Woche berichtete.

    Der österreichische Milliardär hatte sich bereits klar für Webber ausgesprochen. Auch der Pilot, auf dessen Cockpit beim Erfolgsteam nicht wenige ein Auge geworfen haben, hatte selbst schon erklärt, er wolle auch 2012 für Red Bull fahren.

    Webber hält einen Weltmeistertitel für möglich

    Webber (149 Punkte) liegt derzeit in der WM-Wertung mit deutlichem Rückstand auf Rang zwei hinter Vettel (234). Seinen letzten Sieg feierte der Australier, der am 27. August 35 Jahre alt wird, vor einem Jahr. Dennoch hegt er auch selbst noch Hoffnungen auf den Titel. "Durchaus", sagte er. "Wenn ich jetzt aufgebe, ist ja keiner mehr da, der die Chancen hat auf den Titel außer Sebastian."

    Den Titel durch einen internen Zweikampf aufs Spiel zu setzen, dürfte aber nicht im Sinne Red Bulls sein. Webber dürfte daher kaum ernsthaft für die WM infrage kommen, es sei denn, bei Vettel liefe über Wochen lang gar nichts mehr. dpa, AZ

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