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Internet: Filme im Netz: Streaming bleibt riskant

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Filme im Netz: Streaming bleibt riskant

Filme im Netz: Streaming bleibt riskant
Filme im Netz: Streaming bleibt riskant

Aktuelle Hollywoodfilme, gratis und sofort verfügbar: Das Angebot von Streamingportalen wie kino.to ist verlockend, allerdings auch nicht ohne Risiko. Denn es ist noch immer ungeklärt, ob die Nutzer solcher Seiten mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. "Beim Betrachten eines Streams wird keine dauerhafte Kopie erzeugt", erklärt Otto Freiherr Grote, Rechtsanwalt aus Köln. "Deshalb ist es fraglich, ob es sich dabei um eine Urheberrechtsverletzung handelt. Da gibt es aber bislang wenig Rechtsprechung zu." Es sei aber durchaus möglich, dass Gerichte in Zukunft so entscheiden.

Legal ist meist gleich kostenpflichtig

Legale Alternativen zu Streaming-Portalen gibt es durchaus - kostenlos sind sie allerdings nur in Ausnahmefällen. Neuerscheinungen aus Hollywood gibt es zum Beispiel bei Onlinevideotheken wie Lovefilm, Maxdome oder Videoload. Allerdings hat nicht jeder Anbieter auch alle Filme im Sortiment.

Für Videos in HD-Qualität werden meist um die vier Euro fällig, geringer aufgelöste Inhalte kosten etwas weniger. Für diesen Preis kauft man die Filme nicht, sondern leiht sie für einen gewissen Zeitraum aus. Üblich sind Fristen von 48 Stunden. Über einen sogenannten Fernseher mit Internetzugang (Smart-TV) funktioniert das Streaming aus den Videotheken auch ohne PC.

Gratis ist meist gleich eingeschränkt gut

Gratis sind dagegen Angebote wie MSN Movies oder die Filmseite von Myvideo. Hier ist das Angebot aber stark eingeschränkt, aktuelle oder bekannte Streifen gibt es kaum zu sehen. Auch die Onlinevideotheken bieten einige Filme gratis an, Blockbuster sind aber kaum darunter. Viel Gratisinhalte bieten außerdem die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender.

Hier gibt es zum Beispiel Nachrichten, Magazine und verschiedene Serien zu sehen, oft allerdings nur die zuletzt gezeigten Folgen. In den Mediatheken von ARD und ZDF wird ein Großteil der eingestellten Inhalte nach einer Woche wieder aus dem Netz entfernt. (dpa)

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