Beständigkeit und Ewigkeit, Verbundenheit und Unendlichkeit: Mit dem Anstecken des Eheringes geben sich die Liebenden das Versprechen, immer zueinanderzustehen, sich zu lieben und zu ehren. Der Ring hat keinen Anfang und auch kein Ende – und genau diese Unendlichkeit wünscht sich das Brautpaar für seine Liebe. Ob Gold, Platin oder Weißgold, schlicht oder üppig, mit Diamanten besetzt oder graviert: Den Ehering gibt es in vielen Ausführungen.
Das Design hat sich im Laufe der Jahre stark geändert. Heute haben die Brautleute die Qual der Wahl aus zahlreichen eleganten, hochwertigen „Kunstwerken für die Ewigkeit“. Kein Wunder also, dass sich viele Paare schon Monate vor der Trauung mit der "Ringfrage" beschäftigen.
Robuste Materialien setzen sich durch
Der Trend bei der Wahl der Trauringe geht in Richtung weiße Materialien wie Platin oder Weißgold. Diese gelten als sehr robust – schließlich soll der Ring fürs Leben dieses auch unbeschadet überstehen. Aber auch Eheringe in Silber, Gold, Titan, Edelstahl oder Palladium stehen zur Wahl. Reines Silber und Gold sind zu weich für die Schmuckherstellung. Deshalb werden Legierungen mit anderen Metallen verwendet, die einen Einfluss auf die Farbwirkung haben können. Trauringe aus Titan wiederum gelten als besonders hautfreundlich. Palladium bietet eine kostengünstige Alternative zu Platin.
Zeit, die man sich nehmen sollte
Wenn man eine genauere Vorstellung von den Trau(m)ringen hat, fehlt nur noch eine fachkundige Beratung, bevor die endgültige Entscheidung getroffen werden kann. Anschauen, anfassen, anprobieren: Viel Zeit und eine gute Beratung sind bei der Auswahl der kostbaren Begleiter wichtig.
Übrigens gibt es viel Aberglaube um den Augenblick, wenn der Mann seiner Braut den Ring ansteckt: So hieß es, wenn der Ring am vorderen Teil des Fingers stecken bleibt, wird die Frau das Haus beherrschen. Nur wenn der Ring durchgleitet, ist der Mann „Herr und Gebieter“. pm/nlk