Eine Bettdecke gibt es nicht in den Iglus an der Nebelhorn-Bergstation. Doch Rentierfelle halten von unten warm und Expeditionsschlafsäcke (beständig bis minus 40 Grad) sorgen dafür, dass den Gästen in der besonderen Behausung nicht kalt wird.
Die "Iglu-Lodge" besteht aus acht Schlafiglus mit einer maximalen Kapazität von vier Personen. Zudem gehören dazu ein großer Veranstaltungsbereich mit mehreren miteinander verbundenen "Räumen" aus Schnee, und zwar: Restaurant, Bar, gemütlicher Treff und Küche.
Mitten im Schnee baden gehen
Ein besonderes Erlebnis, das ein wenig Überwindung kostet, bietet auch der Whirlpool im Iglu-Dorf. Vor dem Bad in dem 39 Grad warmen Wasser muss man sich allerdings erst in der Kälte entblättern.
Die Iglu-Lodge wird jeden Winter wieder neu aufgebaut. Aufblasbare Ballone werden mit Schnee überdeckt und ergeben danach die Grundform eines Iglus. Die durchschnittliche Bauzeit der Iglu-Lodge beträgt nach Angaben der Betreiber rund 2000 Stunden.
Künstler aus der Region gestalten also immer wieder neu die Innenräume der kalten Behausung. So gibt es auch für geübte Abenteurer immer etwas neues zu entdecken.