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Verkehr: Anlieger werden zur Kasse gebeten

Verkehr

Anlieger werden zur Kasse gebeten

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    Bis auf die Markierungen ist die Staatsstraße 2382 zwischen Frauenstetten und Hohenreichen fertiggestellt. Unser Bild zeigt den Einmündungsbereich zur Staatsstraße 2027 in Frauenstetten.
    Bis auf die Markierungen ist die Staatsstraße 2382 zwischen Frauenstetten und Hohenreichen fertiggestellt. Unser Bild zeigt den Einmündungsbereich zur Staatsstraße 2027 in Frauenstetten. Foto: Straßenbauamt

    Frauenstetten Seit gut einer Woche sind bis auf die Markierungen alle Arbeiten am Ausbau der Staatsstraße 2382 von Frauenstetten nach Hohenreichen abgeschlossen. Auf der 1530 Meter langen Strecke rollt der Verkehr, natürlich auch an den bevorstehenden Osterfeiertagen. „Es wurde nun auch Zeit, dass all die Umleitungen der Vergangenheit angehören“, freut sich Hans Eppinger. Der ehemalige Kreis- und Gemeinderat ist zudem froh, dass auf der Staatsstraße 2027 von Frauenstetten bis zur Abzweigung nach Hinterried eine Deckensanierung durch das Staatliche Bauamt Krumbach vorgenommen wurde. Allerdings fehlen auch auf diesem Teilstück (2185 Meter) noch die Markierungen – insbesondere der Zebrastreifen an der Kreuzung bei Hinterried.

    Im Zuge der Deckenverstärkung für die Straße nach Hohenreichen wurde auf einer Länge von circa 300 Metern die Ortsdurchfahrt in Frauenstetten ausgebaut. Aufgrund zahlreicher Schäden an den Gehwegen entschloss sich die Gemeinde Buttenwiesen, diese erneuern zu lassen. Während für die Kosten zum Ausbau der Staatsstraße allein das Straßenbauamt aufkommt, müssen sich die Ausgaben für die Gehwege die Kommune und die Anwohner teilen. Laut Eppinger sind davon circa zehn Grundstückseigentümer betroffen. Diesen flattern demnächst die Rechnungen ins Haus. „Da kommt natürlich wenig Freude auf“, weiß Eppinger aus Gesprächen mit den Betroffenen.

    Das Umlageverfahren bei gemeindlichen Baumaßnahmen ist nach Eppingers Ansicht auch der Hauptgrund gewesen, weshalb sich eine große Mehrheit der Dorfbevölkerung in Frauenstetten im vergangenen Herbst beim Bürgerbegehren gegen eine große Umfahrung Frauenstetten-Buttenwiesen-Lauterbach ausgesprochen hat.

    Die Grundstücksbesitzer, so Eppinger, glaubten, dass die Staatsstraße 2027 bei einer neuen Trasse zur Gemeindestraße herabgestuft wird. Und dies hätte zur Folge, dass bei Baumaßnahmen die Kosten die Kommune und die Anlieger zu tragen hätten. So wie dies jetzt bei den Gehwegen an der Staatsstraße nach Hohenreichen.

    600000 Euro hat der Ausbau der Ortsdurchfahrt Frauenstetten sowie die Deckenverstärkung auf der Straße nach Hohenreichen laut Tobias Rogg vom Straßenbauamt in Krumbach gekostet.

    Die Bauzeit betrug von Oktober 2011 bis Ende März 2012 sechs Monate, wobei Rogg darauf hinweist, dass die Strecke über den Winter vorübergehend freigegeben werden konnte.

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