Asbach Bei der kleinen Laugnaer Ortsteilfeuerwehr Asbach ist alles in Ordnung. Bei der Jahresversammlung berichtete Vorsitzender Johann Haas von zahlreichen Aktivitäten.
Im Jahresrückblick erinnerte Haas an die Weihe des neuen Fahrzeuges als einen Glanzpunkt. Das Vereinsjahr war von vielen Terminen geprägt, so Haas. Von der Flursäuberung und dem Maibaumaufstellen samt Maifeier bis hin zur Fahrzeugweihe war allerlei los. Der Vereinsausflug ging an den Bodensee. Der Baumwipfelpfad in Scheidegg und ein Besuch der dortigen Schaukäserei rundeten das Ausflugsprogramm ab.
24 Übungen absolviert
Kommandant Johannes Haas gab die Mannschaftsstärke mit 30 Aktiven an, davon eine Frau und ein Jugendlicher. Zu fünf Einsätzen musste die Asbacher Feuerwehr ausrücken. Dabei handelte es sich um einen Brand in Laugna, ein Feuer bei der Hütte Osterbuch, das Beseitigen einer Ölspur in Osterbuch, ein Zimmerbrand in Osterbuch und ein kalter Kaminbrand, ebenfalls in Osterbuch. Bei einer Alarmübung auf der Burgruine in Bocksberg war man auch dabei. Insgesamt wurden 24 Übungen absolviert. Davon waren fünf Funkübungen und fünf Übungen Teil der Leistungsprüfung. Schwerpunktübungen wurden mit dem neuen Feuerwehrauto gemacht. Ein Erste-Hilfe-Auffrischungskurs war mit im Programm.
Mit einer gemischten Gruppe wurde die Leistungsprüfung von Gold bis Gold-Rot absolviert. Kommandant Johannes Haas appellierte an die Aktiven, mit der Ausrückgemeinschaft FF Osterbuch mehr zusammenzuarbeiten.
Patenverein ist die Wehr heuer in Osterbuch beim 125-jährigen Jubiläum der Feuerwehr. Bürgermeister Georg Keis lobte die Asbacher Floriansjünger. „Das neue Feuerwehrauto stärkt den Zusammenhalt der Wehr“, so Keis. Er bat, auch bei der 700-Jahrfeier von Asbach, die im Juni in kleinem Rahmen gefeiert werden soll, mitzuarbeiten. Am Herzen liegt dem Gemeindeoberhaupt die Jugendfeuerwehr, um die es nicht so gut bestellt sei. Als wichtig bezeichnete Keis die Ausrückgemeinschaft mit Osterbuch. Auch sollte man die Laugnaer Feuerwehr mit Atemschutzleuten stärken, so Keis. Kreisbrandinspektor Anton Winkler sagte, dass die Wehr bestens ausgerüstet sei. Wichtig sei jetzt das Üben.
Mit dem silbernen Ehrenkreuz samt Urkunde des Freistaates Bayern, für 25 Jahre aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr Asbach wurden Franz Glenk und Günter Ludwig vom Kreisbrandinspektor Anton Winkler ausgezeichnet. Zum Schluss wünschte sich der Vorstand, dass die Vereinschronik auf Vordermann gebracht werde. Der Zweitagesausflug Ende September soll nach Rüsselsheim führen. (fk)