58Region Wertingen Sich einmal fühlen wie Tiger Woods oder Bernhard Langer, das mag für viele ein Traum sein. Doch auf einem großen Golfplatz den Ball einzulochen, ist für Anfänger oft schwer. Darum könnte man erst einmal im Kleinen üben, beim Minigolf. In Wertingen gibt es seit 1978 die Minigolfanlage am Judenberg. Diese hat täglich von 14 bis ungefähr 22 Uhr geöffnet, berichtet Inhaber Josef Krebs, „auch bei Regen“.
Insgesamt gibt es 18 Löcher zu bespielen, der Schwierigkeitsgrad der Bahnen variiert dabei. „Am schwersten ist wohl das achte Loch“, findet Krebs. Bei diesem ist in der Mitte der Bahn ein großer Hügel, wo sich das Loch befindet. Man muss den Ball mit dem richtigen Schwung spielen, aber auch darauf achten, ihn mittig zu treffen. Da beißen sich die Spieler reihenweise die Zähne aus. „Entweder man trifft gleich mit dem ersten Schlag, oder es klappt nicht“, meint Krebs.
Schwierig zu spielen ist auch die 14. Bahn. Hier muss ein Kreisel überwunden werden, spielt man den Ball aber an die Bande, nimmt man den Schwung raus und der Golfball rollt wieder zurück. Eine andere Herausforderung ist Bahn 16. Hier muss der Ball mit Schwung über eine Rampe gespielt werden, damit er im Fangnetz landet. Wichtig ist, die Rampe mittig zu treffen, sonst fliegt der Ball am Netz vorbei.
Wer auch mal andere Bahnen bespielen will, kann die Minigolfanlagen in Meitingen, Horgau oder Gablingen besuchen. Und sich dort auf die Jagd nach einem Hole-in-one begeben. (dolli)
Serie: Jeden Samstag und Mittwoch bieten wir Ihnen einen Freizeit-Tipp. Insgesamt 99 Ideen hat die Redaktion gesammelt. Motto: Was Sie in Wertingen und der Region gemacht haben sollten.