„Das ist pures Kohlenmonoxid, was wir da abkriegen.“ Einen Tag nach dem Brand von 1000 Heuballen auf einem Feld 500 Meter vor Wortelstetten meldet sich eine Anwohnerin aus der nahen Siedung zu Wort. Ulrike Falk will sich nicht damit abfinden, dass die Ballen noch eine Zeit lang vor sich hin kokeln sollen – „kontrolliert abgebrannt werden“, wie es im Feuerwehrjargon heißt. „Uns geht hier bei Ostwind die Luft aus“, klagt sie, während andere Anwohner die Sache gelassener sehen: „Das ist nicht so schlimm, ab und zu wehen die Rauchschwaden halt mal zu uns herüber“, so einige Anwohner.
Bürgermeister Norbert Beutmüller hat gestern nochmals den Brandherd inspiziert und eine Feuerwache angeordnet. „Man kann das nur kontrolliert abbrennen lassen, die Rauchentwicklung ist gesundheitlich unbedenklich“, ist sich Beutmüller mit den Feuerwehren der Gemeinde Buttenwiesen einig, die am Donnerstag um die Mittagszeit den Brand bekämpft hatten.