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Wehmut beim Kameradschaftsverein: Die Veteranen sterben aus

Wehmut beim Kameradschaftsverein

Die Veteranen sterben aus

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    Peter Tischmacher wurde für 50-jährige treue Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt und mit einem kleinen Präsent beehrt (von links): Bürgermeister Georg Keis, Peter Tischmacher und Vorsitzender Alois Dippel.
    Peter Tischmacher wurde für 50-jährige treue Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt und mit einem kleinen Präsent beehrt (von links): Bürgermeister Georg Keis, Peter Tischmacher und Vorsitzender Alois Dippel. Foto: Foto: Josef Heim

    Erstmals seit Bestehen des Krieger- und Kameradschaftsvereins fand die Jahreshauptversammlung ohne Beteiligung der Kameraden aus dem Kreis der Veteranen statt. Ein Umstand der vom Vorsitzenden Alois Dippel, nach Begrüßungsworten, die namentlich Bürgermeister Georg Keis galten, eingehend gewürdigt wurde.

    So kam etwas Wehmut auf bei der Namensnennung der vier Veteranen und Ehrenmitglieder Georg Abele, Alois Zillober, Josef Gumpp und Anton Domler. Auch das fördernde Mitglied Josef Stallauer ist schon verstorben. In einer Schweigeminute gedachte man ihrer.

    Die letzten zwei Vereinsveteranen: Josef Reitmair und Kaspar Stallauer konnten aus Altersgründen an der Versammlung im Bürgerhaus nicht mehr teilnehmen.

    Von den 108 Mitgliedern, die sich aus 56 Reservisten der Bundeswehr und 52 fördernder Kameraden zusammensetzen, nahmen sich 35 Vereinsmitglieder Zeit, den Versammlungsverlauf mit Interesse zu verfolgen.

    Den umfangreichen Jahresbericht stellte Schriftführer Robert Betzmeir vor. Er beinhaltete zahlreiche Beteiligungen bei Festivitäten. Auch bei kirchlichen Feierlichkeiten, sowie bei den Friedenswallfahrten nach Gottmannshofen und nach Emersacker war man ebenso dabei, wie beim Bittgang zum „Stettener Kreuz“, bei der Bergmesse auf dem Laugnaer Geistberg und bei der Fronleichnamsprozession. Der Dank galt dabei der Fahnenabordnung, die auch den toten Kameraden das letzte Geleit gab.

    Bei der Neugestaltung des Ehrenmales wurden die Kiefern durch Säuleneiben ersetzt. Auch die Pflege des sogenannten Russengrabes, die letzte Ruhestätte der russischen Kriegsgefangenen aus dem ersten Weltkrieg liegt in den Händen des Vereins. Dazu dankte der Vorsitzende Alois Dippel, Bürgermeister Georg Keis für die Übernahme der Kosten und Gertrud Heim für die Gräberpflege.

    Bürgermeister Georg Keis zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Vereins, welche für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde enorm wichtig sei und dankte der Vorstandschaft für ihre unermüdliche Arbeit und das Bemühen um den Erhalt des Friedens.

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