Laugna 85 Mitglieder hat Laugnas Schnupferclub „Ziag nauf“. Erfreulich viele davon trafen sich im neuen Domizil Bürgerhaus zur Jahresversammlung. 15 Frauen seien laut Vorsitzendem Manfred Gerblinger mit von der Partie: „Die befassen sich allerdings weniger mit dem Schnupftabak, sondern sind eher den süßen Genüssen zugetan“, scherzte er.
Zu den gesellschaftlichen Höhepunkten des Vereinsjahres zählten der Vereinsausflug nach Rüdesheim, eine heimatliche Radtour und das beliebte Grillfest. Auch bei Geburtstagsjubiläen und sonstigen Vereinsfesten habe man kräftig mitgefeiert. Der Kassenbericht von Heinz Seemiller zeigte eine zufriedenstellende Bilanz.
Schriftführer Wilhelm Kotschner widmete sich in seiner Amtszeit intensiv der Ausarbeitung einer neuen Vereinssatzung, welche die Gemeinnützigkeit zum Ziel hat. Nach einer ausgiebigen Diskussion wurde die Satzung einstimmig angenommen. Im Rahmen der Mitgliederehrung wurden für 15-jährige Mitgliedschaft Urkunden verliehen an: Anna Buberl, Gerhard Schmidt und Knut Stiegelbaur. Erwähnung fand auch die Ernennung zum Ehrenmitglied des langjährigen Schriftführers Josef Heim, anlässlich seines 80. Geburtstags.
In Vertretung von Bürgermeister Georg Keis wünschte zweiter Bürgermeister Josef Schrag dem Schnupferclub eine gute Zukunft. Das Angebot an Josef Schrag, dem Schnupferclub beizutreten, nahm der zweite Bürgermeister prompt an, was die Anwesenden mit starkem Beifall quittierten.
Bei den Neuwahlen ergab sich ein unveränderter Vorstand mit Vorsitzendem Manfred Gerblinger, Stellvertreter Josef Rollenmiller, Kassierer Heinz Seemiller und Schriftführer Wilhelm Kotschner.
Das Jahresprogramm 2012 sieht Folgendes vor: am Freitag, 15. Juni, Grillfest am Lagerhausplatz, am Sonntag, 8. Juli, eine Fahrradtour, am Wochenende, 18./19. August, Vereinsausflug in das Fichtelgebirge. Ferner will man die früher so beliebten Heimatabende nächstes Jahr wieder zu neuem Leben erwecken.
Mit einer Multi-Media- Show gelang es Wilhelm Kotschner, mit scherzhaften Kommentaren die Anwesenden in nostalgische Schwärmereien zu versetzen beim Anblick ihrer „Taten“ bei den verschiedenen Vereinsanlässen. (h)