Mit dem Ergebnis der historischen Erkundung für die Deponie in Sontheim befasste sich der Zusamaltheimer Gemeinderat. Bürgermeister Wolfgang Grob erläuterte ausgiebig die Problematik und die Hintergründe der Untersuchung. „Vorrangig geht es darum, Belastungen von Grundwasser und Ableitwasser auszuschließen“, sagte er und zeigte anhand von Karten, Luftbildern und Geländeschnitten die mögliche Gefährdung auf.
Bis 1979 wurden auf der Deponie Hausmüll, danach vermutlich Bauschutt angeliefert. Auf die Nachfrage, ob es denn tatsächlich möglich sei, aufgrund von Luftbildern auf die Materialien zu schließen, die dort lagern, stellte Grob fest: „Wir können das nicht, aber die Fachleute schon“.
Die Ergebnisse der Erkundung sind erfreulich. „Sofortmaßnahmen sind nicht nötig, die Bearbeitungspriorität ist mittelfristig“; so schätzt das beauftragte Büro HBC die Gefährdung ein. Für die weitere Untersuchung sind Bodenproben erforderlich, die teilweise bis ein Meter unter die Verfüllung (etwa vier Meter) durchgeführt werden. „Es soll halt abgeschlossen werden von Seiten der Behörden“, sagte Wolfgang Grob, „und dazu müssen sie wissen, was drin ist“.