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Abstiegskampf: Jetzt wird es immer enger

Abstiegskampf

Jetzt wird es immer enger

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    Peterswörths Torhüter Christian Hüring kann hier vor Binswangens Angreifer Tobias Bühler klären. Er fängt die Flanke souverän ab.
    Peterswörths Torhüter Christian Hüring kann hier vor Binswangens Angreifer Tobias Bühler klären. Er fängt die Flanke souverän ab. Foto: Foto: Roland Stoll

    Region WertingenMit einer 2:3-Heimniederlage gegen die SpVgg Ellzee hat die SSV Glött in der Fußball-Kreisliga West das Meisterschaftsrennen drei Spieltage vor Schluss selbst noch einmal spannend gemacht. Der SV Mindelzell ist nach einem 3:1-Erfolg gegen den SC Altenmünster bis auf vier Punkte herangerückt. Im Abstiegskampf musste der TSV Binswangen beim 2:5 gegen Peterswörth eine bittere Pille schlucken.

    TSV Binswangen – SSV Peterswörth 2:5 (2:3). Binswangen hatte sich viel vorgenommen, doch davon war jedoch in der Anfangsphase nicht viel zu sehen. Die Hausherren agierten ängstlich und nervös, sodass der eigene Ballbesitz häufig unnötig verschenkt und somit der Gegner stark gemacht wurde. Die Gäste hingegen abgeklärter und lauerten auf ihre Chance. Die erste ergab sich in der 14. Spielminute und wurde von Rainer Lerch direkt zur 1:0-Führung verwandelt. Die Wörther hatten nun Lunte gerochen und machten weiter Druck. Nur acht Minuten später gab es dann völlig zurecht Elfmeter für die Gäste. Alexander Reicherzer ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:0. Doch damit nicht genug. Nur weitere fünf Minuten später sprach das Schiedsrichtergespann dem SSV einen umstrittenen Freistoß 20 Meter vor dem Binswanger Tor zu. Oliver Dick verwandelte diesen sehenswert zum 3:0. Wer nun jedoch dachte, die Binswanger würden sich geschlagen geben, der irrte. Knapp zehn Minuten vor dem Seitenwechsel fand ein Freistoß von Dominik Karl aus halblinker Position den Weg ins Peterswörther Tor zum 1:3-Anschlusstreffer. Dies war eine Art Weckruf für die Hausherren. Kurz vor dem Pausentee dann das 2:3: Florian Kratzer reagierte nach einer Flanke von rechts am schnellsten und schob die Kugel zum 2:3-Halbzeitstand in die Maschen. Nach dem Seitenwechsel spielten die Hausherren weiter munter nach vorne, vernachlässigten jedoch zum Teil die Defensive, sodass sich immer wieder Möglichkeiten für die Peterswörther boten. Eine davon nutzte Erkan Demirci zum 4:2 (60.). Doch es kam noch bitterer für die Binswanger: In der 74. Minute war es erneut Erkan Demirci, der per Lupfer Binswangens machtlosen Keeper Christian Schuster zum 2:5 überwand. (dk)

    TSV Binswangen: Schuster, Müller, Ch. Bühler., Deffner, Blank (65. Plandowski), Kraus, D. Bühler (65. Rupprecht), Karl, F. Kratzer, T. Bühler, Prange (74. Werner).

    SV Mindelzell –SC Altenmünster 3:1 (0:0). Aufgrund der Ausfälle von Fabian Herdin, Stefan Jungwirth, Thomas Anlauf und Patrick Pecher befürchtete gar mancher SCA-Anhänger vor dem Anpfiff ein Debakel beim Tabellenzweiten. Doch die Gäste präsentierten sich mit ihrem letzten Aufgebot gegenüber den Vorwochen diesmal als geschlossene Einheit und waren bis zur Pause absolut gleichwertig. Die neue Abwehrmitte mit Dominik Karger und Johannes Klaus verrichtete konzentriert ihre Arbeit. Verloren wurde die Partie in den ersten drei Minuten nach der Pause. Bereits 17 (!) Sekunden nach Wiederanpfiff zwirbelte SV-Spielertrainer Hermann Kandemir einen Ball zum 1:0 in die Maschen. Und als dann SCA-Torwart Florian Späth bei einer Ball in den Strafraum die Situation total unterschätze und nicht entgegenlief, war Philipp Miller zur Stelle und erzielte das glückliche 2:0. Doch die Moral bei Altenmünster passte. Als Stefan Fischer bei einem seiner vielen Vorstöße im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte Goran Boric den fälligen Foulelfmeter zum 2:1. Der gleiche Spieler zirkelte acht Minuten später einen Freistoß um Zentimeter am Pfosten vorbei. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Vier Minuten vor Schlusss machte Christian Ligmann mit einem trockenen Flachschuss ins lange Eck alles klar.

    SC Altenmünster: Späth – Brenner, Karger, Klaus, Fischer – Kraus, Seizmeier, Wiedemann (55. Osterhoff), Hehmann, Boric, Schade.

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