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Orchesterwettbewerb: Münchner Blechreiz erneut bestes Blechbläserensemble

Orchesterwettbewerb

Münchner Blechreiz erneut bestes Blechbläserensemble

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    Barbara Heinrich (Horn) aus Wertingen, Andreas Knapp (Tuba) und Jürgen Marx (Trompete) aus Unterthürheim sind die drei Musiker aus dem Zusamtal, die dem Ensemble „Münchner Blechreiz“ angehören, das beim Deutschen Orchesterwettbewerb nun zum zweiten Mal bestes Blechbläserensemble wurde.
    Barbara Heinrich (Horn) aus Wertingen, Andreas Knapp (Tuba) und Jürgen Marx (Trompete) aus Unterthürheim sind die drei Musiker aus dem Zusamtal, die dem Ensemble „Münchner Blechreiz“ angehören, das beim Deutschen Orchesterwettbewerb nun zum zweiten Mal bestes Blechbläserensemble wurde. Foto: Blechreiz

    Wertingen/Unterthürheim Beim 8. Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim konnten die Blechbläser von Münchner Blechreiz ihren Erfolg von 2008 wiederholen und kehrten mit einem „hervorragenden Erfolg“ und 23,7 von 25 Punkten als bestes Blechbläserensemble nach Bayern zurück. Der Orchesterwettbewerb wird immer wieder als „Olympiade der Musik“ bezeichnet, da er nur alle vier Jahre stattfindet und auch der wichtigste Wettbewerb im Amateurbereich ist.

    Der Erfolg ist umso höher einzustufen, da Münchner Blechreiz nach 2008 abermals Preisträger ist und dies davon zeugt, dass die 13 Musiker ihr Niveau konstant hochhalten konnten.

    Das Wertinger Publikum konnte das Ensemble schon am 28. April bei einem Konzert in der Stadtpfarrkirche St. Martin hören, als die Münchner sich gerade mitten in den Vorbereitungen befanden und ein Probenwochenende in Unterthürheim verbrachten.

    Im Theater für Niedersachsen in Hildesheim stellten sich die Musiker unter der Leitung von Ekkehard Hauenstein der Jury, bestehend aus Ernst Oestreicher, Peter Vierneisel und Dieter Wendel. Als erstes Werk kam die „Symphony from The Fairy Queen“ von Henry Purcell zur Aufführung, welche von Josef Schriefl den Musikern speziell auf den Leib arrangiert wurde. Mit der Sonata Praeclassica von Jan Koetsier wagte sich das Ensemble an eine schwere Originalkomposition, welche auch professionelle Ensembles vor einige Herausforderungen stellt. Als Wahlpflichtstück stand abschließend noch die Capriol Suite von Peter Warlock auf dem Wettbewerbsprogramm.

    Von dem Vortrag zeigte sich die Jury beeindruckt und belohnte die Leistung mit 23,7 Punkten und dem bestmöglichen Prädikat „hervorragend“, das auch nur einmal vergeben wurde. Insgesamt traten Ensembles aus fünf Bundesländern zum Wettstreit an, als Zweitbestes konnte sich das Sächsische Blechbläser Consort mit 22,0 Punkten einreihen.

    Die Reise nach Hildesheim rundete Münchner Blechreiz noch mit einem interessanten Rahmenprogramm ab, darunter ein Konzert in Celle im Beckmann-Saal, ein Auftritt auf der Open Air Bühne und ein Konzert im Magdalenenhof in Hildesheim. Der krönende Abschluss war die Teilnahme am Preisträgerkonzert, das per Livestream auch im Internet verfolgt werden konnte.

    Mit Barbara Heinrich (Horn) aus Wertingen sowie Andreas Knapp (Tuba) und Jürgen Marx (Trompete) aus Unterthürheim waren drei Musiker aus der Region erfolgreich.

    Im Rundfunk Am Pfingstmontag, 28. Mai, berichtet der Bayerische Rundfunk um 21.03 Uhr auf BR-Klassik über die bayerischen Preisträger

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