Dass der TSV Binswangen in der Fußball-Kreisliga West von Anfang an gegen den Abstieg spielt, war allen Beteiligten klar. Mit nur einem Sieg nach der Winterpause nahmen die Schwarz-Gelben aber alles andere als Kurs Richtung Klassenerhalt. Die jüngste 0:7-Schlappe gegen den TSV Ziemetshausen war den Verantwortlichen zu viel. Am Montag wurde Christoph Krebs von seiner Trainertätigkeit entlassen. Die Schwarz-Gelben setzen auf das berühmte Zeichen, das im Abstiegskampf noch einmal Kräfte freisetzen soll.
„Natürlich ist das schade“, so Abteilungsleiter Alexander Pistracher. „Christoph hat hier gute Arbeit geleistet über ihn gibt es nichts Negatives zu sagen.“ Anfang 2009 hat Krebs den damaligen Kreisklassisten nach Peter Reschnauer übernommen. Es folgte eine bewegte Zeit: Nach Krebs Antritt schafften die TSVler mit einer phänomenalen Serie noch den Kreisligaerhalt. In der darauf folgenden Spielzeit ging es dann allerdings nach unten. Über die Relegation meldete sich der TSV Binswangen in der Folgesaison aber gleich wieder in der Kreisliga zurück.
Für Christoph Krebs bedeutet der Rausschmiss in Binswangen jedoch keine Pause mit dem Fußballgeschehen. Die Vorbereitungen beim TSV Wertingen, bei dem er die sportliche Leitung übernimmt, sind bereits im vollen Gange.
Als Notanker kommt ein alter Bekannter zu den Schwarz-Gelben nach Binswangen. Karl Bühler hat bereits am gestrigen Montag das Training geleitet und wird die Binswanger durch die restlichen Spiele der Saison führen. Manfred Müller, der ab der kommenden Spielzeit in Binswangen das Sagen hat, ist momentan noch als Spieler beim SV Thierhaupten gebunden. (phwi)