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Villenbach im Zusamtal: Traditionsgaststätte vor der Wiedereröffnung

Villenbach im Zusamtal

Traditionsgaststätte vor der Wiedereröffnung

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    Das Gasthaus Wipfler in Villenbach soll nach einem Besitzerwechsel im April neu eröffnet werden.
    Das Gasthaus Wipfler in Villenbach soll nach einem Besitzerwechsel im April neu eröffnet werden. Foto: Günther Herdin

    Michael Tölk heißt der künftige Wirt, der voraussichtlich Anfang April die Traditionsgaststätte Wipfler in Villenbach eröffnen wird. Der 24-Jährige ist gelernter Metzger und wird somit in der dazugehörigen Metzgerei nicht nur Wurst verkaufen, sondern diese auch noch selbst herstellen. Brot und Gebäck sollen verkauft werden, mehrmals täglich frisch zugeliefert von einer Bäckerei der Region.

    Zurzeit wird die Gastwirtschaft gründlich renoviert. Beispielsweise der Saal, bei dem das Parkett abgeschliffen und neu eingelassen wird und die Theke eine neue Verkleidung samt neuen Schränken erhält. Und natürlich neue Lampen, wie auch in der Gaststube, wo unter anderem neue Tische und Vorhänge dem Raum ein neues einladendes Ambiente geben.

    Die Kegelbahn wird ebenfalls erneuert. „Ich hoffe, dass Ende März die erste Kugel rollen kann“, plant Besitzer Burkart Tölk, der Vater von Michael Tölk, voraus. Der Biergarten wird ebenfalls neu gestaltet und voraussichtlich Ende Mai, zu Beginn der Saison, einsatzbereit sein.

    Der Vater des künftigen Wirts kennt das Gebäude schon aus früherer Zeit. Von 1985 bis 1987 war er Pächter der Gastwirtschaft, seit 21 Jahren ist er selbstständig tätig in München. Dort hat er eine Metzgerei, zu der auch ein Partyservice gehört. Hier hat Michael Tölk schon Erfahrung gesammelt und freut sich auf seine neue Aufgabe in Villenbach, bei der er von der gesamten Familie unterstützt wird. Und von Karl-Hans Schmidt von Schwarzbräu: „Wir sind die Lieferanten des Lokals und unterstützen Familie Tölk auch bei der Eröffnung“, verspricht der Verkaufsleiter der Brauerei in Zusmarshausen.

    Geöffnet werden die Gaststätte und die Metzgerei den ganzen Tag sein, täglich außer Montag. „Schon morgens um halb sieben können die Ersten ihre Brotzeit mit in die Schule oder zur Arbeit nehmen“, plant Michael Tölk. In der Gaststätte kann zusätzlich zu den Getränken auch aus einer „kleinen regionalen Speisekarte“ ausgewählt werden, betont der künftige Gastwirt.

    Auch wenn sich seine Mutter Sigrid Tölk freut, wieder näher an ihre Heimat Lauingen zu kommen, war es reiner Zufall, dass die Familie wieder genau die Gastwirtschaft kauft, in der sie schon zwei Jahre lang gearbeitet hat. „Wir haben die Zeitungsanzeige gesehen und erst beim Zusammentreffen mit dem Besitzer erfahren, dass es sich um das Gasthaus hier handelt“, erklärt Burkart Tölk. „Mir hat es sofort gefallen und ich bin sicher, dass ich mich wohlfühlen werde“, ergänzt Michael Tölk. Auch, weil er schon Bekanntschaft mit einigen Villenbachern geschlossen hat und sich auf viele weitere persönliche Kontakte freut.

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