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Finanzkrise: 175 Festnahmen nach Banken-Protest in Chicago

Finanzkrise

175 Festnahmen nach Banken-Protest in Chicago

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    Die Proteste an der Wall Street ziehen sich bereits über drei Wochen - die größte Aktion gegen die Banken steht jedoch noch bevor. dpa
    Die Proteste an der Wall Street ziehen sich bereits über drei Wochen - die größte Aktion gegen die Banken steht jedoch noch bevor. dpa

    In Chicago hat die Polizei ein Protestcamp gegen die Macht der Banken aufgelöst und rund 175 Demonstranten festgenommen.

    Wie ein Polizeisprecher sagte, räumten die Beamten am frühen Sonntagmorgen einen Park in der Stadt im US-Bundesstaat Illinois, in dem sich die Demonstranten versammelt hatten. "Sie haben sich außerhalb der Öffnungszeiten in dem Park aufgehalten", sagte der Sprecher. Die Polizei habe die Demonstranten mehrfach gewarnt, bevor sie eingeschritten sei. Im Grant Park in Chicago hatte es 1968 am Rande einer Protestkundgebung gegen den Vietnamkrieg schwere Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben.

    Menschen demonstrieren in mehr als 950 Städten

    Am Wochenende hatten Menschen weltweit in mehr als 950 Städten gegen eine zu große Macht der Banken protestiert. Am Rande der größten Demonstration in Europa in Rom mit bis zu 200.000 Teilnehmern gab es schwere Ausschreitungen. In Deutschland gingen nach Angaben der Veranstalter mehr als 40.000 Menschen auf die Straße. Vorbild für die weltweiten Demonstrationen waren die Proteste in den USA, wo Kritiker des Finanzsystems seit Wochen unter dem Motto "Occupy Wall Street" ("Besetzt die Wall Street") protestieren. afp

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