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Falsche Anweisungen für Autofahrer: ADAC kritisiert: Karten von Navi-Anbietern oftmals veraltet

Falsche Anweisungen für Autofahrer

ADAC kritisiert: Karten von Navi-Anbietern oftmals veraltet

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    Viele Autofahrer wollen auf ein Navigationsgerät nicht mehr verzichten. (Bild: dpa)
    Viele Autofahrer wollen auf ein Navigationsgerät nicht mehr verzichten. (Bild: dpa)

    Immer wieder hört man von Fällen, in denen Autofahrer aufgrund falscher Navi-Anweisungen im Hafenbecken oder auf einem Feld landen. Ob das nun am Navi oder letztendlich an den Autofahrern liegt, sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass der ADAC die Aktualität des Kartenangebots von Navi-Anbietern kritisiert.

    Falsche Anweisungen durch Navigeräte

    Wie ADAC-Sprecher Christian Buric in München sagt, sei beim Kauf eines Navigationsgerätes das Kartenmaterial in vielen Fällen bereits veraltet. Bei einer Martkrecherche zu Karten-Updates habe dies der Autoclub festgestellt. Weiter kritisiert der ADAC, dass der Käufer im Geschäft nicht die Aktualität des Kartenmaterials erkennen könne. Bei alten Karten könne es zu falschen Anweisungen durch das Navigationsgerät kommen, wenn sich Straßenverläufe geändert haben.

    Wie Buric erklärt, seien Kartenaktualisierungen zudem oft teuer und umständlich. Außerdem seien bei der Installation technische Probleme nicht auszuschließen. Im schlimmsten Fall funktioniere das Gerät überhaupt nicht mehr.

    Rat zum Neukauf eines Navigationsgerätes

    Der ADAC-Sprecher rät, dass der Kunde im Zweifel über einen Neukauf eines Navigationsgerätes nachdenken soll. Navigeräte seien immer günstiger zu bekommen. "Bei vielen Anbietern ist die Installation der neuen Kartensoftware, manchmal sogar auch der Kauf des Updates ohne heimischen Computer nicht möglich", bemängelt Buric. PC-Kenntnisse,  viel Zeit und Geduld seien erforderlich. Die Untersuchung zeigt nach Ansicht des ADAC, dass das Alter der digitalen Karten als Verbraucherinformation unbedingt auf die Verpackung des Geräts gehört.

    Außerdem fordert der Autoclub, dass die Download- und Installationszeiten nicht zu lange dauern dürften. Downloadzeiten von bis zu sieben Stunden seien unzumutbar. Die Installation müsse  außerdem ohne PC über das Endgerät problemlos möglich sein. Bei älteren Navigationsgeräten sollte das erste Update generell kostenfrei sein. Auch eine Aktualisierung für einzelne Länder sollte  angeboten werden. Das reduziere Kosten und Installationszeiten. Ob ein Karten-Update sinnvoll ist, sollte sich jeder Autofahrer genau überlegen und Kosten und Aufwand abwägen. Buric sagt: "Wer nur gelegentlich ein Navi nutzt und ein preisgünstiges Gerät hat, sollte  im Einzelfall in Erwägung ziehen, ob er nach drei Jahren nicht gleich ein ganz neues Gerät erwirbt, um auf dem neuesten Stand zu sein." dapd

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