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Vulkan Grímsvötn: Aschewolke: Berlin bereitet Sperrung des Luftraums vor

Vulkan Grímsvötn

Aschewolke: Berlin bereitet Sperrung des Luftraums vor

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    Die Aschewolke des Vulkans Grímsvötn legt den Flugverkehr lahm. Auch Hamburg und Bremen sind betroffen. (Bild: dpa)
    Die Aschewolke des Vulkans Grímsvötn legt den Flugverkehr lahm. Auch Hamburg und Bremen sind betroffen. (Bild: dpa)

    Was sich bereits am vergangenen Dienstag angekündigt hatte, wird nun Realität: In Deutschland werden immer mehr Flughäfen wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Grímsvötn geschlossen. Neben den Airports in Bremen (ab fünf Uhr) und Hamburg (ab sechs Uhr) ist nun auch Berlin betroffen. Wie ein Flughafensprecher mitteilte, wird der Luftraum über der Hauptstadt gegen 11 Uhr gesperrt. Das heißt: keine Starts und Landungen mehr. Fraglich ist derzeit noch, ob auch Hannover im Laufe des Vormittags betroffen ist.

    Durch die Sperrung der norddeutschen Flughäfen kommt es auch am Airport München zu Beeinträchtigungen. Wie az-online ein Flughafensprecher bestätigte, werden im Laufe des Tages insgesamt 33 Verbindungen in die betroffenen Städte gestrichen. Flugreisende sollten sich rechtzeitig bei ihrer Airline informieren, ob sie betroffen sind.

    Der Vulkan Grímsvötn gehört mit vier Ausbrüchen seit 1996 zu den derzeit aktivsten von Islands insgesamt über 30 aktiven Vulkanen. Er ist einer der eher kleineren. Innerhalb von 100 Kilometern lebt niemand. Auch am Dienstag war der Vulkan Experten zufolge noch immer aktiv.

    Ticket: Anspruch auf Erstattung

    Wer einen Flug gebucht hat, der wegen des Vulkanausbruchs nicht stattfindet, habe Anspruch auf die Erstattung der Ticketkosten, erläutert die Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk. Eine über den Ticketpreis hinausgehende Entschädigung stehe Passagieren im Fall von höherer Gewalt aber nicht zu, so die Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Brandenburg.

    Vor ziemlich genau einem Jahr hatte die Asche des isländischen Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher den europäischen Luftraum fast eine Woche lang weitgehend lahmgelegt.  Ein ähnliches Flugchaos wird dieses Jahr aber nicht erwartet. "Wie lange es noch zu Beeinträchtigungen kommen wird, ist derzeit nicht abzusehen", meinte die DFS allerdings.

    Flugreisende sollten auf den Webseiten ihres Abflug-Airports prüfen, ob ihre Flüge stattfinden oder nicht. Wenn nicht, skönnen sie sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung setzen und klären, ob und wie sie die Ticketkosten zurück erhalten. bo

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