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EU: Athen warnt vor Drachme-Panik

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Athen warnt vor Drachme-Panik

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    Bei einer Rückkehr würde die Drachme drastisch abgewertet. Griechenland würde wirtschaftlich ins Jahr 1950 zurückkehren, sagen Experten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa
    Bei einer Rückkehr würde die Drachme drastisch abgewertet. Griechenland würde wirtschaftlich ins Jahr 1950 zurückkehren, sagen Experten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa

    Das Land müsse hart und konsequent arbeiten, um die Rückkehr zur Drachme abzuwenden. Die griechische Wirtschaft aber befinde sich in einem "sehr schlimmen Zustand". Wachstumsfördernde Investitionen und Maßnahmen seien dringend notwendig.

    Der Gouverneur der griechischen Notenbank (Bank of Greece), Giorgos Provopoulos, hatte zuvor in einem Interview mit dem griechischen Nachrichtensender Skai gewarnt, eine Rückkehr zur Drachme würde dramatische Auswirkungen haben. Bei einer Rückkehr würde die Drachme drastisch abgewertet. Das Land würde wirtschaftlich ins Jahr 1950 zurückkehren, hieß es. Teile des Interviews, das in den kommenden Tagen ausgestrahlt werden soll, lagen der Nachrichtenagentur dpa am Montag vor.

    Wegen der Angst vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euroland sind wie bereits bekannt nach Angaben der Bank von Griechenland allein in den vergangenen zwei Jahren mehr als 62 Milliarden Euro ins Ausland geschafft worden. Allein im September und Oktober 2011 flossen etwa 14 Milliarden Euro an Geldeinlagen von Privatkunden und Unternehmen von den heimischen Finanzinstituten ab. (dpa)

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