Fast 14.000 Beschwerden von unzufriedenen Bankkunden sind letztes Jahr bei den Schlichtungsstellen eingegangen. Beim Großteil der Beschwerden ging es um ein spezielles Geschäft.

Die Bankkunden-Beschwerden haben im Jahr 2011 einen Rekordstand erreicht. Das berichtet die Welt am Mittwoch und beruft sich dabei auf eine Umfrage bei den Spitzenverbänden der drei Finanzgruppen. Demnach seien im vergangenen Jahr insgesamt 13. 556 Beschwerden von unzufriedenen Kunden bei den Schlichtungsstellen der Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Geldinstitute eingegangen.
Dem Bericht zufolge entfiel der Großteil der Beschwerden auf das Wertpapiergeschäft - und zwar bei allen drei Bankengruppen. Bei den privaten Banken war Ärger über die Abwicklung von Wertpapiergeschäften sogar in mehr als der Hälfte der Fälle Grund für die Beschwerde.
Beim Kreditgeschäft, beim Zahlungsverkehr und bei der Kontoführung verharrte die Zahl der Beschwerden auf hohem Niveau. Rückläufig waren die Beschwerden beim normalen Girokonto. Kunden können sich bereits seit Jahren kostenlos an einen Schlichter wenden, wenn sie mit den Geschäftspraktiken ihrer Bank nicht einverstanden sind. afp/AZ
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