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21. Februar 2012 07:55 Uhr

Flughafen Frankfurt: Streik bis Freitag ausgeweitet

Der Streik der Vorfeld-Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen ist bis Freitag ausgedehnt worden.

Der Streik der Vorfeld-Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen ist bis Freitag ausgedehnt worden.
Foto: dpa

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) weitet ihren Streik am Frankfurter Flughafen aus. Der ursprünglich bis Mittwoch um 05.00 Uhr geplante Streik solle bis Freitag um 23.00 Uhr ausgedehnt werden, erklärte GdF-Sprecher Matthias Maas in der Nacht zum Dienstag in Frankfurt am Main. Dazu rufe die Gewerkschaft ihre Mitglieder in der Verkehrszentrale, der Vorfeldkontrolle und der Vorfeldaufsicht der Fraport AG auf.

Streik begann in der vergangenen Woche

Die Streiks des Vorfeldpersonals am größten deutschen Flughafen hatten in der vergangenen Woche begonnen. Die rund 200 Beschäftigten legten ihre Arbeit am Donnerstag zunächst für einen halben Tag nieder, am Freitag dann ganztags. Am Montag begann der Ausstand um 05.00 Uhr.

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Trotz Streik: 80 Prozent der Flüge fanden statt

Am Montag fanden trotz des Streiks 80 Prozent der Flüge statt, wie der Flughafen-Betreiber Fraport mitteilte. Nur 240 der 1250 geplanten Starts und Landungen mussten demnach gestrichen werden. Auch habe es "keine erhöhten Wartezeiten" gegeben. Fraport setzt ehemalige Vorfeld-Beschäftigte sowie eigens dafür ausgebildete Mitarbeiter an Stelle der Streikenden ein.

Tarifkonflikt: Fraport hält Forderungen für überzogen

Im Tarifkonflikt geht es nach Darstellung der GdF um einen komplett neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten. Fraport hatte in dem Streit einen Schlichter angerufen, will das Schlichtungsergebnis aber nicht akzeptieren. Das Unternehmen hält die Forderungen der Gewerkschaft für überzogen. (afp, AZ)

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