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Bahn: GDL kündigt neue Streiks an

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GDL kündigt neue Streiks an

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    Ein Schild weist auf den Warnstreik der Lokführer hin. Die Lokführergewerkschaft GDL erhöht den Druck im Tarifstreit der Bahnbranche und plant in der nächsten Woche Streiks bei den großen Regionalverkehrs-Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB). (Archivbild) dpa
    Ein Schild weist auf den Warnstreik der Lokführer hin. Die Lokführergewerkschaft GDL erhöht den Druck im Tarifstreit der Bahnbranche und plant in der nächsten Woche Streiks bei den großen Regionalverkehrs-Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB). (Archivbild) dpa

    Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hat angekündigt, in der kommenden Woche bei den Konkurrenten der Deutschen  Bahn erneut die Arbeit niederlegen zu wollen. Da die Arbeitgeber der Konkurrenz der DB nicht  eingelenkt hätten, sollen die Streiks "massiv fortgesetzt" werden,  sagte die GDL.

    Von den Streiks betroffen seien die fünf großen Bahn-Konkurrenten. Lediglich das Unternehmen Keolis sei ausgenommen. Keolis hatte sich zu Verhandlungen über den von der Lokführergewerkschaft geforderten bundesweit gültigen Rahmen-Tarifvertrag bereit erklärt.

    In den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn seien laut GDL Fortschritte erzielt worden. Der Bahn-Konzern und die  Gewerkschaft einigten sich auf den Rahmen-Tarifvertrag. Darin sollen in Zukunft die Entgelttabelle, vier Zulagen, das halbe Weihnachtsgeld und die Wochenarbeitszeit geregelt werden. Die Laufzeit und die  Gehaltserhöhung sollten jetzt in der abschließenden Tarifrunde besprochen werden. Dann sollten weitere Fragen  behandelt werden, die die Lokführergewerkschaft mit der Bahn in einem zusätzlichen Haus-Tarifvertrag regeln möchte.

    Die GDL verlangt einen im ganzen Bundesgebiet gültigen Rahmen-Tarifvertrag  für alle 26.000 Lokführer. Im Januar 2011 waren daran die Verhandlungen mit den privaten Betreibern gescheitert. Schon  des öfteren haben die Lokführer seitdem den Verkehr durch Streiks lahmgelegt.

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