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Eurokrise: Ratingagentur stuft italienische Banken ab

Eurokrise

Ratingagentur stuft italienische Banken ab

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    Italien hat nach Griechenland den zweithöchsten Schuldenstand in der Eurozone. dpa
    Italien hat nach Griechenland den zweithöchsten Schuldenstand in der Eurozone. dpa

    Die Ratingagenturen haben wieder zugeschlagen: Nach dem Land hat sich die einflussreiche Ratingagentur Standard & Poor's nun die Banken Italiens vorgeknöpft. Am Mittwoch stufte S&P die Kreditwürdigkeit von sieben Instituten ab und drohte damit, dass dies auch bei sieben weiteren Häusern geschehen könnte. Das dürfte für weiteren Druck auf die angeschlagene italienische Wirtschaft sorgen.

    Bei UniCredit stehen die Aussichten auf negativ

    Zu den von "A+" auf "A" abgestuften Banken zählen Größen wie Mediobanca und Intesa Sanpaolo. Bei der UniCredit und einigen Tochterfirmen steht der Ausblick jetzt auf "negativ" - das heißt, die Ratingagentur erwägt eine Abstufung in der Zukunft. Je niedriger das sogenannte Rating ist, desto teurer wird es für die Banken, sich frisches Geld zu beschaffen.

    Erst am Montag hatte S&P die Bonität des italienischen Staats herabgestuft von "A+" auf "A" und den Ausblick auf "negativ" gesetzt. Sie begründete diesen Schritt mit den ihrer Meinung nach schlechter werdenden Wachstumsaussichten für die Wirtschaft und den politischen Streitigkeiten im Land. Die Abstufung der Banken ist als Folge zu sehen. dpa

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