Der Autohersteller aus Wolfsburg wirft dem japanischen Autohersteller Suzuki vor, den Vertrag für die Zusammenarbeit verletzt zu haben. Wie VW am Sonntag bekannt gab, hätte Suzuki mit dem Bezug von Dieselmotoren von einem anderen Hersteller eine Abmachung gebrochen. Laut Volkswagen habe Suzuki nun mehrere Wochen Zeit, den Sachverhalt zu korrigieren.
Im Dezember 2009 hatte sich Volkswagen im Rahmen einer strategischen Kooperation mit 19,9 Prozent an Suzuki beteiligt. In jüngster Zeit mehrten sich die Berichte über Unstimmigkeiten und wachsende Zweifel an der Allianz. VW teilte mit, eine Neubewertung der Partnerschaft sei noch nicht abgeschlossen. dapd/AZ