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Nach Klage von RWE: Vattenfall begrüßt Moratorium

Nach Klage von RWE

Vattenfall begrüßt Moratorium

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    Die Atomreaktoren Krümmel und Brunsbüttel stehen auf dem Prüfstand (Archiv). dpa
    Die Atomreaktoren Krümmel und Brunsbüttel stehen auf dem Prüfstand (Archiv). dpa

    Der Energieriese Vattenfall ist nicht von dem durch die Bunderegierung verhängten Moratorium betroffen. Wie ein Sprecher des viertgrößten deutschen Energieversorgers mitteilt, sind die von dem Unternehmen betriebenen Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel schon seit mehreren Jahren nicht mehr in Betrieb. Bereits 2007, also mehrere Jahre vor dem Unglück von Fukushima, wurde das Kraftwerk Brunsbüttel abgeschaltet. Aus wirtschaftlichlen und vor allem sicherheitstechnischen Gründen, wie Stefan Müller von Vattenfall gegenüber AZ-Online erklärt. Krümmel wurde dann  2009 vom Netz genommen.

    Das Atomkraftwerk Brokdorf, das Vattenfall zusammen mit E.ON betreibt, geht im Juni zurvollständigen Überprüfung (Revision) vom Netz. Müller betont, dass Vattenfall mit den Behörden zusammenarbeiten werde: "Gut, dass weiter gedacht wird und die Sicherheit der Kernkraftwerke unter die Lupe genommen wird."

    RWE will klagen, E.ON nicht

    Hintergrund: RWE zieht wegen der geplanten Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis A vor Gericht. Der Betreiber E.ON will gegen die geplanten Abschaltungen seiner Atomkraftwerke jedoch nicht juristisch vorgehen. (emd-)

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