Dazu verglichen die Wissenschafter den genetischen Code Betroffener mit dem von gesunden Menschen, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA.
Die Wissenschafter von der Universität Yale sollen auf das Gen MKP-1 aufmerksam geworden sein, während sie die RNA von 21 Toten mit Depression mit dem genetischen Code von 18 Personen ohne die psychische Erkrankung verglichen hatten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Nature Medicine" veröffentlicht. Die Forscher hoffen, durch die neuen Erkenntnisse vielleicht neue Behandlungsmethoden gegen Depressionen finden zu können.
Das Gen reguliere laut den Forschern den sogenannten "MAP-Kinase-Weg". Dies sein Signalübertragungsweg von fundamentaler Bedeutung. Die Wissenschafter schalteten bei Versuchsmäusen das Gen MKP-1 aus, berichtet APA, und bemerkten dabei, dass die Mäuse stressresistent wurden. Bei Mäusen mit funktionierendem Gen entwickelten sich jedoch depressionsähnliche Symptome.