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Gefährlicher Darmkeim: EHEC: Symptome und Verlauf der Krankheit

Gefährlicher Darmkeim

EHEC: Symptome und Verlauf der Krankheit

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    EHEC-Bakterien unter dem Elektromikroskop.
    EHEC-Bakterien unter dem Elektromikroskop. Foto: Manfred Rohde/HZI dpa

    Immer mehr Menschen erkranken an dem gefährlichen Darm-Keim EHEC. Mindestens 18 Patienten sollen schon an dem tödlichen Darmkeim gestorben sein.  Doch nicht immer muss die Krankheit den lebensbedrohlichen Verlauf, die sogenannte HUS-Variante, nehmen. Der Krankeitsverlauf ist jedoch bei allen Varianten, ob gewöhnlich oder nicht, gleich. Damit Sie wissen, ob Sie eventuell an EHEC erkrankt sind, haben wir hier erste Anzeichen sowie den Verlauf der Krankheit aufgelistet.

    Erste Anzeichen für eine EHEC-Erkrankung sind laut des Internetportals "Medico Consult" Durchfall und vor allem blutiger Durchfall. Die Inkubationszeit, also die Zeit, die von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergeht, beträgt etwa einen bis drei Tage, selten länger. Teilweise kann damit auch Fieber einhergehen. Das ist aber nicht bei allen Patienten der Fall.

    Ist die Krankheit dann ausgebrochen, verläuft sie, wie auf "Medico Consult" beschrieben, nach folgendem Muster:

    • Die Krankheit beginnt mit wässrigem Durchfall, dabei treten häufig Darmkrämpfe auf. Bei schwerem Verlauf verschlimmert sich die Symptomatik innerhalb von etwa zwei Tagen zu blutigem Durchfall (reinem Blutstuhl) und heftigen Krämpfen im Bauch.
    • Häufig treten dabei (meist geringes) Fieber, Übelkeit und Erbrechen auf. Innerhalb weiterer ein bis drei Tage kann es zu ständigen Bauchschmerzen kommen. Spätestens hier sollte eine Überwachung auf einer Intensivstation erfolgen.
    • Die körperliche Verfassung wird mit Verlauf der Krankheit zusehends schlechter. Im weiteren und vor allem bei schwerem Verlauf können auch die Nieren und das Gehirn beeinträchtig werden. Das zeigt sich in Einschränkungen der Urinausscheidung und Krämpfen. Diese Komplikationen sind aber nur bei einem schwerem Verlauf der Krankheit zu erwarten und gehen nicht automatisch mit einer Ansteckung an EHEC einher.
    • Bei Kindern und Jugendlichen ist die Symptomatik meist ausgeprägter als bei Erwachsenen.
    • Der Verlauf kann in schweren Fällen lebensbedrohlich sein. Die Erkrankung kann in schweren Fällen durch Beteiligung einer Reihe innerer Organe besonders schwer und lebensbedrohlich verlaufen.

    Um einer Ansteckung mit dem lebensbedrohlichen Keim vorzubeugen, sollten folgende Regeln beachtet werden:

    • Rohe Tierprodukte, Gemüse und Obst vor dem Verzehren gut waschen. Sicherheit ist allerdings erst geboten, wenn die Lebensmittel auf mindestens 70 Grad erhitzt wurden.
    • Den Genuss von unabgekochter Milch vom Bauernhof vermeiden.
    • Zur Zubereitung von Speisen keine Schneidebrettchen aus Holz verwenden.
    • Stets sorgfältig die Hände waschen. AZ
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