Ein elf Meter langes Dinosaurier-Skelett hat bei seiner Versteigerung in Paris zwar viel Interesse, aber keinen Käufer gefunden. Die auf eine Million Euro geschätzten Knochen eines Diplodocus herbivore fanden im Auktionshaus Sotheby's keinen neuen Besitzer. Auch für zwei weitere Dino-Skelette gab es keinen Zuschlag - ebensowenig wie für Dino-Eier im Wert von 8000 bis 10.000 Euro. Versteigert wurde immerhin der imposante Schädel eines dreihörnigen Dinosauriers für 150.000 Euro. Insgesamt nahmen die Organisatoren am Donnerstag nur 800.000 Euro für die Reste der Urtiere und für Fossilien ein. Bei einer ähnlichen Auktion vor einem Jahr waren es noch 2,8 Millionen Euro gewesen.
"Finanziell haben wir nicht erreicht, was wir uns vorgenommen hatten", räumte Auktionator Alain Renner nach der Versteigerung ein. Dafür hätten die Käufer aus den USA gefehlt, die wegen der Finanzkrise ferngeblieben seien. afp/AZ