Die Europäische Weltraumorganisation ESA bangt weiter um ihren größten Satelliten: Nach zehn Jahren im All funkt "Envisat" nicht mehr.

Am 1.März 2002 wurde er von einer Ariane-5-Rakete ins All gebracht - Europas größter Erdbeobachtungssatellit "Envisat." Ziemlich genau zehn Jahre später und nach rund 52.000 Erdumrundungen gibt es Probleme mit "Envisat". Der Satellit sendet nach zehn Jahren im Dienst plötzlich keine Daten mehr zu Erde. Der Kontakt sei abgebrochen, teilte die europäische Raumfahrtorganisation Esa am Donnerstag in Paris mit. Am Beheben des Problems werde gearbeitet. Einen letzten Kontakt habe es am 8.April 2012 gegeben. Der Umweltsatellit befinde sich jedoch weiterhin in einer stabilen Umlaufbahn.
Der 8,2 Tonnen schwere Satellit war am 1. März 2002 von einer Ariane-5-Rakete ins All gebracht worden. Da er vom Treibstoff her durchaus bis 2014 im All bleiben kann, war bisher ein nahtloser Übergang zu den "Sentinel"-Nachfolgesatelliten für möglich gehalten worden.
Der Satellit sammelte wichtige Daten etwa zu Klimawandel und Umweltverschmutzung. dpa
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