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Frühe Vögel waren schlechte Flieger

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Frühe Vögel waren schlechte Flieger

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    Frühe Vögel waren schlechte Flieger
    Frühe Vögel waren schlechte Flieger Foto: DPA

    Statt sich mühelos in die Lüfte zu erheben, flatterten und glitten die Urvögel eher über den Boden, berichten Gareth Dyke vom University College Dublin und Robert Nudds von der Universität Manchester im US-Fachjournal "Science".

    Die Wissenschaftler hatten die Federn des Archaeopteryx und des Confuciusornis analysiert, zwei der frühesten Vogelarten auf der Erde. Beide Urvögel lebten vor rund 100 bis 140 Millionen Jahren - unter Forschern ist umstritten, ob sie fliegen konnten oder nicht. Den Erkenntnissen zufolge entwickelten die Vögel erst viel später in der Evolution als bislang gedacht echte Flugkünste.

    Um einen kraftvollen Flug zu ermöglich, müssten Federn stark und kräftig sein und das Gewicht der Vögel tragen, ohne sich zu biegen, heißt es in der Studie. Diese Kraft komme bei Vögeln späterer Entwicklungsstufen vom mittleren Schaft der Feder. Er gebe Stabilität und Kraft und sei außerdem hohl, um das Gewicht zu reduzieren. Die Forscher untersuchten Fossilien der frühen Vögel und fanden heraus, dass der Schaft der Federn dünner war als heute. Sie berechneten, dass die Tiere damit höchstens herumflattern konnten.

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