Curie wurde die Forschung quasi in die Wiege gelegt. Geboren 1867 in Warschau, war ihr Vater Mathematik- und Physiklehrer und ihre Mutter Lehrerin. Nach dem Studium der Mathematik und Physik heiratete sie 1895 den Professor Pierre Curie.
Als 1896 Antoine Henri Becquerel eher zufällig entdeckte, dass Uranium Strahlung aussendet, widmeten sich Marie Curie und ihr Mann speziell diesem Forschungsgebiet - mit großem Erfolg. Der damals knapp 30-Jährigen gelang der Nachweis, dass Radioaktivität, so der von ihr geprägte Name, keine chemische Eigenschaft ist, sondern eine Eigenschaft von Atomen.
Zwei Nobelpreise für Marie Curie
Für ihre Erkenntnisse erhielt Marie Curie den Nobelpreis zuerkannt, 1903 gemeinsam mit ihrem Mann für Physik, 1913 dann für Chemie. Nach dem Tod ihres Mannes erhielt sie ihren Lehrstuhl an der Sorbonne in Paris und wurde so die erste Professorin Frankreichs. 1934 starb die Nobelpreisträgerin an Leukämie - wohl die Folge ihres jahrelangen kontaktes mit radioaktiver Strahlung.
Marie Curie wäre heute 144. Jahre alt geworden. Die Internetsuchmaschine Google widmet der Physikerin aus diesem Anlass ein eigenes Doodle. AZ