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Raumfahrt: Jungfernflug: Vega-Rakete startet ins All

Raumfahrt

Jungfernflug: Vega-Rakete startet ins All

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    Das undatierte Handout der Weltraumorganisation ESA zeigt Europas jüngste Trägerrakete Vega.
    Das undatierte Handout der Weltraumorganisation ESA zeigt Europas jüngste Trägerrakete Vega. Foto: Stephane Corvaja dpa

    Die erste europäische Vega-Rakete ist erfolgreich zu ihrem Jungfernflug gestartet.

    Der für rund 790 Millionen Euro entwickelte Lastenträger hob am Montagmorgen problemlos vom Weltraumbahnhof Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ab. An Bord waren neun kleine Satelliten. Die vor allem in Italien gebaute Vega komplettiert die europäische Raketenfamilie, die bislang aus der mehr als 50 Meter hohen Ariane 5 und der mittelgroßen, von Russland zugekauften Sojus besteht.

    Ariane kam vom Kurs ab und musste gesprengt werden

    Der jüngste Träger kann je nach Art und Höhe der gewünschten Umlaufbahn Lasten mit einer Masse zwischen 300 und 2500 Kilogramm ins All bringen. Damit ist sie besonders für kleine Wissenschafts- und Erdbeobachtungssatelliten geeignet. Der bisher letzte Start einer völlig neu entwickelten europäischen Rakete war der der ersten Ariane 5. Sie hob am 4. Juni 1996 in Kourou ab - kam aber kurz nach dem Start vom Kurs ab und musste über dem Meer gesprengt werden. Mittlerweile ist das Ariane-5-Programm allerdings eine Erfolgsgeschichte. 60 Raketen starteten bereits von Kourou aus ins All.

    Informationen zum Vega-Programm in deutscher Sprache

    Ausführliche Informationen zur Vega in englischer Sprache

    ESA-Webseite zur Vega

    Seite des Raktenbauers

    Webseite der Betreibergesellschaft Arianespae

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