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Leben im All?: Milliarden erdähnliche Planeten entdeckt

Leben im All?

Milliarden erdähnliche Planeten entdeckt

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    Die Hoffnung auf eine Begegnung mit anderen Lebensformen wächst durch eine neue Entdeckung. Denn in der Milchstraße gibt es Milliarden von Planeten, die der Erde ähnlich sind.
    Die Hoffnung auf eine Begegnung mit anderen Lebensformen wächst durch eine neue Entdeckung. Denn in der Milchstraße gibt es Milliarden von Planeten, die der Erde ähnlich sind. Foto: dpa

    Die Hoffnung auf noch unbekannte Lebewesen im Weltall wächst durch eine neue Entdeckung von Wissenschaftlern. Denn in der Milchstraße gibt es Milliarden von Planeten, von denen viele ähnlich groß wie die Erde sind, berichtete die Zeitschrift "Nature" am Mittwoch. "Wir dachten, dass die Erde in unserer Galaxie einzigartig sei", sagte Daniel Kubas vom Astrophysikalischen Institut in Paris. "Doch nun sieht es so aus, als seien Milliarden von Planeten von ähnlicher Größe wie die Erde in der Milchstraße."

    Planeten mit Gravitationslinsentechnik entdeckt

    Die Forscher entdeckten die Planeten dank eines neuen Verfahrens, der Gravitationslinsentechnik. Planeten übernehmen dabei die Rolle einer Lupe, die das Licht eines Sterns verstärkt. So können auch sehr kleine Planeten entdeckt werden.

    Milchstraße: 300 Milliarden Sterne

    Zu jedem der mehr als 300 Milliarden Sterne in der Milchstraße gehören nach den Berechnungen seines Teams durchschnittlich 1,6 Planeten. Immerhin 62 Prozent der Sterne haben eine so genannte Super-Erde als Begleitung - also einen Planeten, der fünf- bis zehnmal schwerer ist als die Erde.

    Lange Zeit war unklar, ob es außerhalb unseres eigenen Sonnensystems überhaupt Planeten gibt. Inzwischen haben Astronomen bereits rund 700 sogenannte Exoplaneten bei anderen Sternen nachgewiesen. Die meisten davon sind Gasriesen vom Format des Jupiter, die ihren Stern sehr eng umkreisen.

    Schwer abzuschätzen

    Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Art Planeten besonders häufig sind, sie lässt sich mit den etablierten Methoden nur besonders gut aufspüren. Es ist daher schwer abzuschätzen, wie häufig Planeten allgemein sind. (afp, dpa)

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