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Schokolade: Macht sie dünner?

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Schokolade: Macht sie dünner?

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    Schokolade macht dünn: Erwachsene, die regelmäßig Schokolade essen, haben einen geringeren Body-Mass-Index (BMI) als die, die weniger oft zur Schokolade greifen. So lautet das Ergebnis der amerikanischen Forscher.
    Schokolade macht dünn: Erwachsene, die regelmäßig Schokolade essen, haben einen geringeren Body-Mass-Index (BMI) als die, die weniger oft zur Schokolade greifen. So lautet das Ergebnis der amerikanischen Forscher. Foto: dpa

    Schokolade macht dünn: Erwachsene, die regelmäßig Schokolade essen, haben einen geringeren Body-Mass-Index (BMI) als die, die weniger oft zur Schokolade greifen. So lautet das Ergebnis der amerikanischen Forscher.

    Schokolade: Regelmäßiger Konsum macht wohl dünner

    Der Studie zufolge sind Menschen, die regelmäßig zur Schokolade greifen dünner, als diejenigen, die nur ab und an mal naschen. Der Grund für dieses Ergebnis könnte der Stoffwechsel sein.

    Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in San Diego haben mehr als 1000 Frauen und Männer für diese Studie rund um Ernährung und Schokolade untersucht. Das Ergebnis der Schoko-Studie wurde im Fachblatt Archives of Internal Medicine veröffentlicht. Keiner der Teilnehmer hatte Diabetes, Herzerkrankungen oder andere größere gesundheitliche Probleme angegeben.

    Schokoladen-Studie: Dunkle Schokolade bevorzugen

    Beatrice Golomb, Leiterin der kalifornischen Studie, sagte in einem Interview, dunkle Schokolade sei besonders gut für den Stoffwechsel. Diese gilt schon länger wegen des geringeren Zucker-Gehalts und den enthaltenen Flavonoiden als "gute Schokolade".

    "Zusammengefasst kann man sagen, dass regelmäßiger Schokoladenkonsum mit einem geringeren BMI verbunden ist", heißt es in der Studie. Möglicherweise liege das daran, dass Schokolade den Stoffwechsel anrege. Die Forscher konnten keine Unterschiede im sonstigen Verhalten der Teilnehmer feststellen, die den Gewichtsunterschied erklären.

    Schoko-Studie kein Freifahrtschein

    Die Schoko-Studie ist allerdings kein Freifahrtschein für Naschkatzen: Die schlankeren Teilnehmer aßen demnach zwar regelmäßig, aber in Maßen Schokolade. Außerdem gaben die Probanden selbst die Auskünfte zu ihrem Essverhalten - fraglich ist, ob alle Angaben korrekt waren.

    Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn hat Zweifel an den Ergebnissen der Studie. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man durch Schokolade abnehmen kann", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Sich Süßigkeiten komplett zu verkneifen sei aber auch falsch: "In Maßen ist das okay. Und wer sich alles verbietet, bekommt oft Heißhungerattacken."

    Schokolade: Positive Inhaltsstoffe

    Restemeyer bestätigte, dass Flavonoide unter anderem gut für das Herz-Kreislauf-System und entzündungshemmend sind. "Solche positiven Inhaltsstoffe kann ich aber auch wunderbar über andere Lebensmittel aufnehmen", sagte die Ernährungswissenschaftlerin. So enthielten zum Beispiel Beeren, Nüsse und Weintrauben ebenfalls Flavonoide.

    Das Team aus San Diego hatte 1018 Probanden untersucht, zwei Drittel von ihnen waren Männer. Das durchschnittliche Alter lag bei 57 Jahren. Die Wissenschaftler um Beatrice Golomb berechneten für 972 Teilnehmer den BMI - der Durchschnittswert lag bei 28.

    Schokoladen-Esser trieben Sport

    Im Durchschnitt aßen die Teilnehmer nach eigenen Angaben zweimal in der Woche Schokolade - sie trieben aber auch 3,6 Mal Sport. Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht (kg) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m2). (dpa, AZ)

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