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Leukämie: Vitamin C soll gegen Leukämie helfen

Leukämie

Vitamin C soll gegen Leukämie helfen

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    Vitamin C könnte die Therapie von Krebs unterstützen.
    Vitamin C könnte die Therapie von Krebs unterstützen. Foto: Vitanovski - Fotolia.com

    Herkömmliche Therapien gegen Krebs wie Chemotherapie und Bestrahlung sind sehr schädlich für den Körper und können keine sichere Überlebenschance gewährleisten. Alternative Therapien sollen die herkömmlichen Herangehensweisen an die Krebstherapie nun unterstützen. Ein besonderer Vorstoß ist eine Behandlung mit Vitamin C.

    Wie kann Krebs durch Vitamin C bekämpft werden?

    Wissenschaftler der Universität Iowa haben der wohl schon oft gescheiterten Krebstherapie mit Vitamin C noch eine Chance gegeben. Die Neuheit: Spritzt man den Patienten das Vitamin C direkt ins Blut, können die hohen Konzentrationen des Vitamins Krebszellen bekämpfen. Gesunde Zellen bleiben dabei verschont.

    In den meisten Fällen wird dem krebskranken Patienten das Vitamin C oral verabreicht. Doch Wissenschaftler der Universität Iowa haben nun herausgefunden, dass die intravenöse Gabe von Vitamin C deutlich bessere Ergebnisse aufweist. Bei der intravenösen Gabe von Vitamin C sind die Blutlevel fast 100 bis 500 Mal höher als bei einer oralen Einnahme. Eine so hohe Konzentration des Vitamin C im Blutlevel ist Voraussetzung dafür, dass die Krebszellen überhaupt angegriffen werden können.

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    Männer sollten auf folgende Alarmsignale achten:

    Eine tastbare, schmerzlose Verhärtung im Hoden

    Eine Schwellung oder Schmerzen im Hodenbereich

    Ein Schweregefühl oder ein Ziehen im Hoden oder in der Leiste

    Ein Anschwellen oder Schmerzhaftigkeit der Brustdrüsen einer oder beider Brüste

    Bei fortgeschrittener Erkrankung können zudem Rückenschmerzen auftreten, die durch eine Vergrößerung der Lymphknoten im hinteren Bauchraum hervorgerufen werden. (Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft)

    Vitamin C mit herkömmlicher Krebs-Therapie kombinieren

    Anhand von Mäusen ließ sich feststellen, dass bei einer derart hohen Vitamin C Konzentration im Blut die Krebszellen angegriffen werden. Herkömmliche Zellen bleiben verschont. Universitätskliniken in Iowa testen diese Herangehensweise nun in klinischen Studien bei Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs und kombinieren die intravenöse Gabe von Vitamin C mit der üblichen Chemotherapie und Bestrahlung.

    Der erste Durchgang der Studie war positiv. Es konnte eine Verbesserung für den Patienten festgestellt werden. Nun wird getestet, ob die Methode sogar das Überleben des Patienten sichern kann.

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    Reaktives Oxygen im Vitamin C kämpft gegen Krebs an

    Laut den Forschern der Universität ist es nicht das Vitamin C selbst, das die Krebszellen angreift, sondern das daraus resultierende Wasserstoffperoxid. Es ist ein sogenanntes reaktives Oxygen, das Zellen angreifen kann. Normale Zellen schaffen es allerdings viel besser gegen das Oxygen anzukämpfen als Krebszellen, womit erklärt wird warum gesunde Zellen bei der Therapie verschont bleiben.

    Nun soll weiterhin untersucht werden gegen welche Arten von Krebs diese Therapie helfen kann, damit eine neue Grundlage für die Krebstherapie geschaffen wird. EJ

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