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Affing: Zu viele Anmeldungen für die Kitas: Affing hat eine Lösung

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Zu viele Anmeldungen für die Kitas: Affing hat eine Lösung

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    Der Kindergarten in Bergen.
    Der Kindergarten in Bergen. Foto: Gerlinde Drexler (Archivbild)

    Seit dieser Woche herrscht nach den Corona-Schließungen wieder Normalbetrieb in den bayerischen Kindergärten. Rechtzeitig zu diesem Termin waren die Sanierungsarbeiten nach einem Wasserschaden in der Tagesstätte Bergen fertig. Bereits am Aschermittwoch hatte die Einrichtung aus dem Provisorium, das im Mühlhausener Pfarrheim eingerichtet worden war, zurückkehren können. Der Kindergarten wird dringend gebraucht. Das zeigen die Anmeldezahlen für die Affinger Kindertagesstätten.

    Die Ergänzungsgruppe kommt im Turnraum der Kita Haunswies unter

    86 Anmeldungen gingen für die drei Kindergärten der Gemeinde ein. Doch es stehen nur rund 50 freie Plätze zur Verfügung. Die Verwaltung präsentierte dem Gemeinderat jüngst aber auch gleich eine Lösung, die bei einem Treffen mit den Kita-Leiterinnen entstanden ist. Demnach wird im Turnraum der Haunswieser Einrichtung eine Ergänzungsgruppe eingerichtet.

    Eine solche "Notgruppe" hatte schon einmal vor über zehn Jahren über einen Engpass hinweggeholfen. Damit ist Platz für 25 Kinder. Fast alle Mädchen und Buben könnten auf diese Weise untergebracht werden, hieß es. Nicht alle Anmeldungen müssen zwingend berücksichtigt werden. Es hatte teilweise auch auswärtige Interessenten gegeben.

    Die Plätze im geplanten Naturkindergarten in Affing sind gefragt

    Der Leiter der Affinger Gemeindeverwaltung Bernhard Frank betonte, auch das Personal stünde in Haunswies zur Verfügung, nachdem Erzieherinnen aus der Elternzeit zurückkehrten. Für die Ergänzungsgruppe mit einkalkuliert sind auch die 15 Kinder, die im geplanten Naturkindergarten betreut werden sollen. Sie dient als Überbrückung, falls dieser nicht gleich mit Beginn des Kindergartenjahres im September startklar sein solle. Dabei sieht es aber laut Bürgermeister Markus Winklhofer "gut bis sehr gut" aus. Die Gemeinde sei jedoch noch nicht komplett am Ziel.

    Derweil denkt Kindergartenreferent Matthias Brandmeir angesichts des Elterninteresses schon an eine Ausweitung dieser Betreuungsvariante. "Wir müssen dranbleiben", forderte er. Die 35 Krippenplätze sind bereits jetzt alle belegt. Auswärtige bekommen derzeit keine Zusage.

    An der Kindertagesstätte Krambambuli in Haunswies wird eine Ergänzungsgruppe eingerichtet.
    An der Kindertagesstätte Krambambuli in Haunswies wird eine Ergänzungsgruppe eingerichtet. Foto: Gerlinde Drexler (Archivbild)

    Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die Ergänzungsgruppe in Haunswies aus. Ebenso stimmte er zu, dass die Kita-Plätze grundsätzlich auch weiterhin nach dem Alter der Kinder vergeben werden. Diesmal allerdings ist es möglich, Geschwisterkinder in den gewünschten Einrichtungen unterzubringen. Festgelegt wurde außerdem, dass 25 Euro Unkostenpauschale fällig werden, wenn Eltern während des Jahres mehr als einmal eine Umbuchung wünschen.

    Vorerst aufrechterhalten wird die Schulkindbetreuung an der Kita Bergen. Die Mittagsbetreuung an der Affinger Grundschule ist aktuell ausgelastet. In beiden Einrichtungen bietet die Gemeinde eine Ferienbetreuung an. Sie kostet pro Tag zehn Euro. Wer eine ganze Woche kommt, zahlt nur 40 Euro. Das leuchtete Paul Moll nicht ein. Mit 15:5 beschloss es der Gemeinderat dennoch.

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