Affing/Augsburg Die Fronten zwischen den Fluglärmgegnern und der Stadt Augsburg als Flughafenbetreiber bleiben verhärtet. Viereinhalb Stunden diskutierten beide Seiten am Dienstagabend vor gut 300 Zuhörern über die Ansiedlungspläne der Hubschrauber-Unternehmen Heli Aviation und Eurocopter – ohne dass es eine Annäherung gegeben hätte. Rechtlich scheint es indes wenig Chancen zu geben, die Ansiedlung zu verhindern. Trotzdem haben die Anwohner eine Anwaltskanzlei eingeschaltet. Sie sind wütend und fühlen sich unzureichend informiert. Nachbarn des Flughafens, vor allem aus Affing, Derching, Dickelsmoor, Gersthofen und Augsburg (Firnhaberau/Hammerschmiede), fürchten zusätzlichen Hubschrauberlärm. „Ein Flugzeug startet und ist weg. Beim Hubschrauber ist das anders“, so die Klage. Hintergrund sind die Schulungsflüge, die Heli Aviation am Flughafen durchführen wird. Wie berichtet, ist das Unternehmen Heli Aviation seit April Mieter am Flughafen. Bis nächstes Jahr möchte das Unternehmen einen eigenen Hangar für 18 Maschinen mit Schulungs- und Verwaltungsgebäude bauen. Vier Plätze sind für Schulungshelikopter gedacht. Zudem sollen vier Hubschrauber zur Wartung da sein und zwei für den Außendienst. Hinzukommen acht Hubschrauber von Eurocopter. Der Hersteller will für fünf Jahre vorübergehend seine Wartung von zivilen Maschinen von Donauwörth nach Augsburg verlagern. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema lesen Sie auf"RegionAugsburgSeite35 (AN)
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